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filme ausgefüllt. Da es aber immer heißt, "es ist nichts los" und "vom Vorstand wird nichts für die Jugend getan", entschloß man sich, in diesem Jahr wieder einmal eine Tanzveranstaltung durchzuführen.
Gesagt - getan. Man verpflichtete eine Musikkapelle, es wurden Plakate gefertigt und zum Aushang gebracht; die Tagespresse veröffentlichte eine Notiz, in den Trainingsstunden wurden die Jugendlichen informiert und auch in diesem Blau wurde mehrmals auf die Veranstaltung hingewiesen. Genug Publikation also - sollte man annehmen. Und man war im Vorstand auch einigermaßen optimistisch ob des zu erwartenden Besuches. Aber dieser Optimismus wandelte sich sehr schnell in Enttäuschung, denn gegen 20. 30 Uhr waren noch keine 30 Personen im Saal. Erst um 21. 00 Uhr entschloß sich der 1. Vorsitzende, die Veranstaltung zu eröffnen. Man hatte inzwischen den Saal abgeteilt, aber die insgesamt etwa 110 Besucher boten auch in dem nun verkleinerten Saal einen
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traurigen Anblick.
Wo waren die vielen Mitglieder von einem Verein, dessen Mitgliederzahl fast an die 600 heranreicht. Daß die jährlichen Generalversammlungen so schlecht besucht werden, daran hat der Vorstand sich bereits gewöhnt. Auch den außerordentlich schlechten Sportplatzbesuch kann man unter Umständen noch entschuldigen. Daß aber auch gesellige Ver- !j ’jyi anstaltungen auf ein derart großes Desinteresse stoßen, das I ist doch - gelinde ausgedrückt - recht beschämend, i War der Eintrittspreis mit 1, 50 DM etwa noch zu hoch angesetzt oder zieht man es vielleicht vor, sich anderenorts besser und intensiver zu amüsieren.
Was muß man denn eigentlich in Montabaur überhaupt bieten, um die Gewähr zu haben, daß eine Veranstaltung gut besucht wird.
Es sei bei dieser Gelegenheit nur an das Herbstkonzert des Brudervereins "Mendelssohn-Bartholdy" am vorletzten Samstag erinnert, bei dem ebenfalls eine beachtliche Zahl freier Plätze zu verzeichnen war und das, wäre es nicht zu mindestens 80 % von auswärtigen Gästen besucht worden, ebenfalls zu einem Reinfall geworden wäre.
Die Aufzählung solcher Beispiele ließe sich beliebig fortsetzen. Man kann dies alles nicht mit der lapidaren Entschuldigung abtun, es handele sich um eine Zeiterscheinung. Tatsache ist aber auf jeden Fall, daß es um eine Gemeinde, in der man dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben so wenig Interesse entgegenbringt, wahrlich sehr schlecht be- 1 f stellt ist; auch - oder erst recht - wenn es sich um eine "Re- gieiungshauptstadt" handelt.
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Liebe Freunde der Leichtathletik
Die Vereine SV Staudt, TSV Eigendorf, Sportfreunde DJK Dernbach und TuS Montabaur haben sich mit ihrer Leichtathletikabteilung zu einer Leichtathletikgemeinschaft zusam- mengeschlossen.
Leider ist es trotz vieler Anstrengungen und Mühen noch nicht gelungen, einen treffenden Namen für unsere Vereinigung zu finden. Ein findiger Kopf kann für einen passenden Namen eine Vase im Werte von etwa 80, -- DM als Belohnung erwerben, die für diesen Zweck gestiftet wurde.
Die Verantwortlichen dieser Vereine erhoffen sich durch den Zusammenschluß eine intensivere Förderung und Pflege der Leichtathletik und der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Vereinen.
Doch wenn die vielen Hoffnungen, die für die Zukunft an
diese Leichtathletikgemeinschaft geknüpft sind, in Erfüllung gehen sollen, dann hängt das im großen Maße von Euch Aktiven ab. Euer Trainingsfleiß, Euer Einsatz erfüllen die Gemeinschaft erst mit Leben. Wir brauchen alle, vom Kleinsten bis zum Größten, vom unbekannten Sportler bis zum Spitzensportler. Alle brauchen wir Euch. Wir "Funktionäre", wir wollen Euch dafür die Übungsleiter, die Übungsplätze und Übungsgeräte zur Verfügung stellen. Wir wollen Euch helfen, einen gesunden, frischen Körper zu schaffen und Euch das wunderbare Gefühl zu vermitteln, durch beharrliches, zähes Üben immer mehr in den Leistungen zu wachsen.
Hier Eure Trainingszeiten:
Mittwoch: (Halle des Staatl. Gymnasiums)
18. 00-21. 00 Uhr Training für Jugenliche (ab 14 Jahre) und Erwachsene Donnerstag: (Städt. Turnhalle)
18.00 - 20.30 Uhr
Samstag: (Halle des Staatl. Gymnasiums)
14. 00 - 15. 30 Uhr Schüler 15.30 - 17.00 Uhr Schülerinnen Sonntag: (in Staudt)
10. 00 Uhr vormittags Waldlauf für Erwachsene.
Nun noch ein Wort an Euch, Ihr Freunde und Förderer des Sports:
"Laßt uns bitte nicht allein! Unterstützt uns bitte, sei es als Übungsleiter und als Kampfrichter; sei es mit finanziellen Mitteln und durch das zur Verfügungstellen von Fahrtgelegenheiten zu Training und Wettkampf. "
So wollen wir gemeinsam ans Werk gehen und jeder seinen Teil zum Gelingen beitragen.
Für den Vorstand der Leichtathletikgemeinschaft gez. Albert Kram
Freiw. Feuerwehr Montabaur
Abschlußübung der Freiw. Feuerwehr Montabaur verlief gut.
Am vergangenen Dienstag war Abschlußübung für die Freiw. Feuerwehr Montabaur.
Als Brandobjekt hatte man das Werksgelände der Fa. Erwin Kalinna - Ladenbau - , auf dem vorderen Beulfeld ausgewählt, um die Wehrmänner mit den Örtlichkeiten des neu- angesiedelten modernen Industriebetriebes bekannt zu machen.
Geschäftsführer, Herr von Berg hatte dankenswerterweise das Werksgelände für die Übung zur Verfügung gestellt und bekundete damit sein großes Interesse an der Arbeit der Feuerwehr. Herr von Berg führte die Wehr durch den Betrieb und erklärte in interessanten Ausführungen den Produktionsablauf des in jeder Beziehung modernen Betriebes. Anschließend rollte eine Einsatzübung ab, die dem stillen Betrachter den guten Ausbildungsstand der Wehr offenkundig machte.
Das in der Werkshalle angenommene Schadenfeuer wurde schnell und präzise bekämpft. Dabei mußte infolge der starken Rauchentwicklung schwerer Atemschutz eingesetzt werden.
Außerdem war die Stromversorgung ausgefallen. In wenigen Minuten spendeten drei große Schweinwerfer, die von dem feuerwehreigenen Lichtaggregat gespeist wurden, genügend Licht. Zwischen den Einsatzgruppen bestand während der
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