Ausgabe 
9.7.1965
 
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Herausgeber: Stadtverwaltung Montabaur. Verlag und Druck: PRIMO-Verlag H. Sefamid, 6689 Merchweiler (Saar), Telefon (06825) 2822. Verantwortlich für den amtlichen Teil: Stadtverwaltung Montabaur. Verantwortlich für alle anderen Veröffentlichungen: Hans Schmid, Merchweiler.

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F REIT AG, DEN 9.JULI 1965

NUMMER 28

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AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

jAufStellung der Wahlkartei

lusiibung des Wahlrechtes zur Bundestags­wahl am 19.9.1965 Wohnsitzvoraussetzung jach § 12 BWG, Wohnungswechsel innerhalb fder Stadt Montabaur.

Sei der Aufstellung der Wahlkartei für den Bezirk der Stadt [lontäbäur ist'die Einteilung der Stimmberechtigten in die Einzelnen Wahlbezirke wegen falscher Wohnsitzangaben

S äufig erschwert.

iie wahlberechtigten Bürger 'der Stadt werden deshalb auf- fefordert, nach den Bestimmungen des Landesgesetzes über |das Meldewesen jeden ' Wohnungswechsel innerhalb der Jtadt - soweit er auf dem Einwohnermeldeamt ( Polizeiamt Ifontabaur ) noch nicht gemeldet ist. unverzüglich an: jduzeigen . Wer es versäumt, seiner Meldepflicht nach- ukommen, handelt ordnungswidrig und kann mit einer

I eldbuße belegt werden.

at ein Wahlberechtigter seinen Wohnsitz oder dauernden ufenthalt länger als drei Monate ( Stichtag ist der 19.6.

)65) im Wahlgebiet begründet, und ist er am 19. Septem- :r 1944 und früher geboren, so kann er als Deutscher im ilne des Grundgesetzes sein Wahlrecht ausüben, er auf seiner Wahlbenachrichtigung falsche Angaben fest­eilt, oder wer, obwohl er wahlberechtigt ist, keine Wahl- machrichtigung erhält, wird gebeten, in der Zeit vom L bis 5.9. 1965 seine Einwendungen auf Zimmer 8 des |thauses vorzutragen.

(ontabaur, den 5.Juli 1965 Der Bürgermeister

gez. Mangels

|ifruf an alle Landwirte

Selbstentzündung von Heu Sjfzug; Schreiben der Nassauischen BrandvefAicherungsan- |pt an die Stadtverwaltung Montabaur.

Wetterverhältnisse der letzten Wochen geben mir Ver­lesung, erneut auf die Gefahren hinzuweisen , die durch lbstentzündung von Heu entstehen können. Jeder Land- tt sollte wissen, daß Heu nur völlig trocken einzubringen

iände und Bedachung des für diö' Lagerung bestimmten jünaes müssen regendicht sein. Bodennässe darf nicht heten können. Das Einlagern muß gleichmäßig er- te ei L gepreßte Stellen im Heu begünstigen gefährlich®

trnestauungen.

W Btch regelmäßige Überprüfungen kann eine Selbster- fzung rechtzeitig erkannt werden. Heusonden zur Mes- R 4l|j/ ^ 6t ^ em P eraturen Heustock sind in fast allen limeinden vorhanden. Wo sie fehlt, sollte die Heusonde

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( . Preis ca. 80 , - bis 100, - DM ) angeschafft werden. Für die Neuanschaffung-v, Heusonden gewährt die Nass. Brandver­sicherungsanstalt auf Antrag eine Beihilfe.

Erwähnen möchte ich noch, daß bei schuldhaftem Verhal­ten, zu nassem Einfahren, der Außerachtlassung der schul­digen Überwachung, Unterlassung von Abwehrmaßnahmen bei Gefahrenzeichen und dadurch verursache Selbstentzün­dung» empfindliche Strafen, gemäß § 309 StGB wegen fahr­lässiger Brandstiftung verhängt werden können. Der Schuldi­ge setzt sich weiter der Gefahr aus, zivilrechtlich für den angerichteten Schaden haftbar gemacht zu werden. Wird dem Versicherungsnehmer einer Feuerversicherung grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen , kann der Feuerversicherer den Schadenersatz versagen.

Durch Beachtung der bestehenden Richtlinien können ge­fährliche Selbsterhitzungen und dadurch verursachte Brand­schäden verhindert werden. Der Bürgermeister

Ma ngels

Wichtige Mitteilung!

Es wird gebeten, alle Veröffentlichungen und Anzeigen für das Amtsblatt der Stadt Montabaur vom 16. Juli 1965 bis spätestens Montag, den 12.Juli 1965, 15.00

Uhr, auf Zimmer 8 des Rathauses abzugeben. Veröffentlichungen, die nach diesem Termin eingehen, können erst in der nächsten Ausgabe berücksichtigt werden.

Postbrief

Sehr geehrter Postkunde,

ein altes' Wort sagt: " Die Post ist eine tägliche Notwendig­keit

Das war schon früher so und ist es wohl - erst recht- heute. Der Inhalt des Begriffes Post " hat sich im Laufe der Zeit gewandelt.

Aus der romantischen Post vergangener Zeit wurde ein Unter­nehmen industriellen Ausmaßes mit 460 000 Beschäftigten. Nur mit Hilfe der Technik kann die Post die zahlreich/u. viel­fältigen Wünsche ihrer Millionen Kunden erfüllen;

Das beginnt bei dem Briefmarkenautomaten an der Ecke und reicht bis zur interkontinentalen Fernsehübertragung über die Erdefunkstelle im bayerischen Raisting und den Satelliten im All.

Der deutsche Postscheckdienst hat beim Postscheckamt Hamburg als erster in Europa die elektronische Verarbei­tung der Belege mit direkter Belegeinlesung eingeführt.

Die hier gesammelten Erfahrungen werden für die Wirtschaft und die ausländischen Postverwaltungen von Bedeutung sein. Beim " AuslandskopfamiT in Frankfurt am Main wird im halbautomatischen Fernsprechverkehr ohne weitere Hilfe der Gesprächpartner in den Vereinigten Staaten angewählt.