Ausgabe 
19.2.1965
 
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Eintrittspreise: inakt. Mitglieder zahlen : 1,- DM deren nächste Angehörige: 2,- DM alle anderen Besucher : 3,- DM Kartenverkauf: Samstag (20.2.) von 17.45 bis 19. 00 Uhr im Pfarrheim,

Sonntag (21.2.) nach dem Kindergottesdienst bis 12. 00 Uhr ebenfalls im Pfarrheim.

Es wird herzlich gebeten, sich die Karten doch unbedingt zu den angegebenen Zeiten zu besorgen. Alle Plätze im Saal sind - entgegen den früheren Jahren - durchnumeriert und können (nach Möglichkeit) selbst gewählt werden.

Allen lieben Besuchern heute schon ein herzliches "Will­kommen" im "Cirkus Carneval" der Cäcilianer!

Fresenius, Vorsitzender.

Evang. Pfarramt Montabaur

Sonntag:

21.2.65

Montag:

Mittwoch:

Donnerst. :

Samstag:

Sexagesimae

10. 00 Uhr

Haupt gottesdienst

Kollekte für den Ev. Bund

11.15 Uhr

Kindergottesdienst

20. 00 Uhr

Kirchenchor

7.30 Uhr

Schulgottesdienst

16.00 Uhr

Jungschar

7.30 Uhr

Gymnasialgottesdienst

20. 00 Uhr

Bibelstunde der landeskirchl. Ge­meinschaft im Gemeindehaus

14.30 Uhr

Mädchenschar

19.00 Uhr

Gemeindeabend der Jungschar

ÄRZTE - SONNTAGSDIENST

Am Sonntag, dem 21.2.1965:

Dr. Josef Schmidt, Montabaur, Gerichtstraße 7

Telefon: 220

Zahnärztlicher Sonntagsdienst

Am Sonntag, dem 21. 2.1965:

Dr. Gerhardus, Montabaur, Walterloostraße 6,

Telefon: 456

Zahnarzt Reusch, Nauort, Marschallstraße l,

Telefon: 9240

APOTHEKEN - DIENST

In der Woche vom 21.2.1965 bis 27.2.1965

Marien-Apotheke Montabaur, Kirchstraße 19, Tel. 8290

KRANKENWAGEN

Am 20. und 21.2.1965

Berthold G ö r g , Herschbach, Ruf: Selters 02626 666

PRIMO-NOTIZ

Einen weiteren Preis in unserem Weihnachtspreisausschrei­ben, eine Münze in Gold "2 Pesos" gewann Weiden feiler Adelheid, Gackenbach, Hauptstr. 31 Die weiteren Gewinner werden durch die Post benachrichtigt.

PRIMO -MITTEILUNG

Sehr verehrte Leserin, sehr geehrter Leser, in Montabaur wurde das Amtsblatt in den letzten beiden Wochen allen Haushaltungen als Werbeausgabe zugestellt. Was wir in anderen Städten und Gemeinden bereits erreicht

haben, nämlich daß dort fast alle Haushaltungen das Blatt abonniert haben, müßte doch auch in Ihrer Heimat möglich sein.

Wir haben daher unsere Werber und Austräger beauftragt,

Sie in den nächsten Tagen zu besuchen und bei Ihnen um eine Abonnementsbestellung zu bitten.

Unsere Mitarbeiter möchten von Ihnen den kleinen Betrag von DM l, 20 kassieren und Ihnen für 2 Monate das Amtsblatt jede Woche zustellen.

Halten Sie daher bitte den Betrag von DM 1, 20 bereit, wennl unser Austräger zu Ihnen kommt.

Besten Dank Ihr PRIMO-VERLAG Hans Schmid

Ilion.

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VEREINSMITTEILUNGEN V olkshochschule

Wir teilen schon heute mit, daß am Dienstag, dem 9.. März 1965 der zweite Teil des Vortrages von Herrn Dr. Franz Noll Uber Ägypten stattfindet.

Nähere Einzelheiten lesen Sie in der nächsten Nummer des Amtsblattes.

AUS DER CHRONIK der Stadt Montabaur

Zu Rothenhain (ein ausgegangenes Dorf bei Langwiesen)

2 1/2 Achtel Korn und 3 2/8 Malter Hafer, Einen Erbzins von 1 Gulden "uff Claiß Kuden Soens Erben Haus uff dem Mardt gelegen". Ferner einen Erb zins von 30 WeißpfennigeiL Renten, die auf einer Wiese zu Staudt liegen und mit 30 Gulden ab/ diese be lösen sind, ein neues Haus gelegen in der Spitalsgasse zu Wurden i Montabaur, 200 Gulden bares Geld und viel Hausrat. Der ! jjahrt, d Spitalmeister soll alle Jahre 14 Tage vor oder nach Johannesj des i Baptistae vor einem oder zwei Schöffen und zweien aus der djei geöi Rath über die Ein- und Ausgaben Rechenschaft ablegen und f$nds dur über alle Güter, Renten und Zinsen des Spitals ein Inventar erstellen. Nachdem sie dem Amtmann "von wegen unsers gnedigsten Herrn" und dem Bürgermeister durch Handschlag versprochen haben, alle vorgeschriebenen Artikel zu halten, schwören sie zu Gott und den Heiligen einen leiblichen Eid alles nach bestem Wissen und Gwissen zu tun (Rotes Buch,

Stadt Montabaur, Bl. 14 ff). Derselben Henn von Melden

b[eubaute h'eit auf; ajne wicl ujid Umsi Sjpitals. ] ,6f) trierisi ^arjchiv Mi

(Miehlen) bekundet am 6. Mai 1498 als "Überseher" des t le stan d "heyligen geistes Spedaill", daß er mit Wissen und Willen fNj'ch den des Kellners Johann Kytzing wegen seines gnädigen Herrn ' un ^ von Trier und des Bürgermeisters, der Schöffen und des e $ ten ßln Rates zu Montabaur den "erbern luden" (ehrbaren Leuten) '§ e ^ e S en z Christian, Johann Udelborns Sohn, Bürger zu Montabaur umPl lr seine Emeln dessen Frau und deren Erben einen Garten an "wolle( & f an gung blaes" Hof zwischen dem Weg daselbst und Jakob Dentzer- Si feültig roeder, des Glöckners Garten, oben an Adam Prorichs gartt Dau: mit allen Rechten und allem Zubehör für jährlich 12 Weiß-f ui t p ette Pfennige ablösbaren und 4 Weißpfennigen erblichen und : ^gen Eic ewigen Zins, künftig "uff sente Mertynstag" zu zahlen, vt un dt u liehen habe (Staatsarchiv Wiesbaden, Abt, 11 Urk. 629). ^ rz ist Je

Die Ernennung zum Spitalmeister lautete gewöhnlich auf

Jrbaren Ra

Lebenszeit und endigte mit seinem Tode, wenn nicht Kranr 1 ^ 11 alin g heit ihn vorher zur Aufgabe zwang oder schlechte Wirtschaft 1311 " (R seine Absetzung nötig machte. Bevor er den leiblichen EiC^ 7 den J schwur, bei dem der Schwörende die Hand auf einen Reliqf Gcllter dal

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Schrein, auf den Altar, ein Evangelienbuch oder ein gewei. e ai s p tes Kreuz legte, mußte er das Versprechen ablegen, "das^°; te Ire ^ er alle und jede farende und ligende des Spetals hab und ^ ^ e ® anc

guitter, auch die armen so im (ihm) bevollen und werden^

.Hajisfrau,

getreulich, redlich und erbarlich bewaren, warten und vei|^J ener

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