Ausgabe 
12.2.1965
 
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Sfcmsta g (!) den 2o. Februar 1965, 2o. 11 Uhr im Kolping­haus statt. Nach einigen karnevalistischen Darbietungen zu .mae- Beginn wird Prinz Karneval mit seinem Gefolge Einzug halten. Ufn 24 .oo Uhr werden die schönsten Masken prämiiert und i daran anschließend findet eine große Verlosung statt, i Mit Sportgruß TuS 1846/1912 e. V,

^ Montabaur, I. Geschäftsführer; S ch loss er

J,and e sbühn enb r ie f

"Jommertagstraum" wurde zuerst in London gespielt und er- I lebte seine deutschsprachige (übersetzt von Hans Grothe)

| Uraufführung 1957 am Hamburger Thalia-Theater und Wiener Volkstheater. Das zweiaktige Schauspiel - jeder Akt zer­fallt wieder in zwei Szenen - ist ein Zukunftsdrama und spielt nach dem Atomkrieg, dem dritten Weltkrieg. England ;ist keine Weltmacht mehr, hat seine alte Rolle an Indien, iRiflßland und Amerika abgegeben. Die britischen Inseln sind feu]n Naturzustand zurückgekehrt, zu einem einfachen, aber kultivierten, fast geldlosen, aber angenehm ländlichen Da'sein ohne Hast, ohne Arbeit um der Arbeit, ohne Produk- ,22o-!tidn um der Produktion willen. Der Schauplatz ist so etwas ein altes, leicht verfallenes Gutshaus, genannt Larks Jfea, in das eine Komission von modernen Wissenschaftlern erbricht: ein Amerikaner, (Heinrich Beens), ein Inder 5 9 j^pp Holstein), eine junge Russin (Mela Marchand). Sie 9 Werden freundlich aufgenommen und untergebracht, bis tr. ksicli herausstellt, daß sie abgesandt sind, um eine bestimmte > 8 - IKafksorte ausfindig zu machen, die man braucht, um irgend - leiden Kunststoff herzustellen, von dem man sich in Indien [md Amerika ein ganz großes Geschäft verspricht. Sie haben

E en besten, brauchbarsten ' Kalk unmittelbar bei Larks ea gefunden: Sie beabsichtigen für den Abbau große Industrie-

i e^ke anzulegen, eine ganze moderne Stadt-Siedlung zu egründen. Damit würde das Idyll der Familie Dawlish ,3fjjgitte Freiberg, Wilhelm Dieten, Arthur Kermes) in (»aijcs Lea zerstört, sie kann sich ja anderswo ein neues Heim tchaffen, - Die drei Fremden , die mit der ganzen sach­tchen Überlegenheit junger Menschen von heute (und poijgen!) kommen, müssen allmählich einsehen, daß eine jet^nswelt nicht abzureißen und anderswo wieder aufzubauen »tflsie werden von den natürlichen Mächten der Dawlishs pllig überwunden und zur Natur zurückgeführt. Sie erleben die dajie und den Traum eines Sommertags: der Enkel des lauses, Christopher (Dieter Knichel), komponiert und geigt; t verliebt sich Hals über Kopf in die schöne Irina, die aktioni ren ge Sowjetrussin, die dies Gefühl .ebenso erwidert. Seine chfoester Rosalie (Imogen-Maria Coup<ke) dichtet und liest us ihren'Werken vor, und die Luft ist voll von Shakes- ea^e-Versen. Den drei Eindringlingen bleibt am Ende nichts eitler übrig, als dem Zauber dieser versunkenen Welt zu «fallen, freiwillig auf die Meldung ihres Kalkfundes zu

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aruar ©dichten und Larks Lea seinem Traumfrieden zu überlassen. 19.3ot e 5nszenierung Hegt in Händen von Sepp Holstein, die usgestaltung hat Hans Schneider übernommen, te^ufführung findet am: 19, Februar 1965 ehörijs Montabaur, Festsaal d. Jos. Viehrei n-Sch ule statt.

Vjerkauf; städt. Verkehrsamt, Rathaus, Zi, 2.

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opulärste Fastnachtslied hat eine neue Version bekommen. ls hätte sich der verstorbene Heimatdichter Jakob Hannappel °ht denken lassen, daß sein gern gesungenes Lied "Giehd na i s ..." im Jahre 1965 die neue Verkehrsgesetzgebung in

abgewandelter Form glossieren würde. Was vielen tausend Besuchern auf den Kappensitzungen der Heiterkeit in ver­gangenen Jahren so viel Freude bereitet hatte, soll deshalb in der abgewandelten Fassung wiedergegeben werden .

Giehd e nau ..

1) Wenn mer obertds spät, in die Stadt gerät Un kehrt im Wortshaus en Do kann mer Bildcher sehn Die sein met uner scheen.

Do wird Kaad geklobbt Un die Läit gefoppt Die Biercher wirn gefocht Doch kaner denkt @a dem Radau.

Daß et on die Di er gepocht ....

Off amol kimmt Wirt gelaaf Un gauzt als war mer daaf;

Guckt e na us, guckt e naus, guckt e naus,

Die grüne Minna die stieht draus,

Mit weißen Mäusen drin Führerschein es hin.

2. ) Och su manche Fraa, huckt et ganze Jahr

Des obends laan daham Un se hält dot Esse warm Denn Mann kimmt net ham.

Se wird baal verreckt,

Weil Kerl gedreckt Dot Auto aus dem Stall,

Se denkt met Schreck on Rombachs Pitt,

Un hiert em Geist Knall.

Un morjens su um halber Drei Do hiert se dot Geschrei:

Lieber Pitt, Lieber Pitt, Lieber Pitt,

Nimm lieber meine Alte mit,

Laß mir den Führerschein Die haut mich kurz un klein.

3. ) Wot mer soll un muß, macht am oft Verdruß,

Dot kan nur en Gast verstiehn,

We nn et obend 12 dot schliehn Un e läßt die Schibbel stiehn.

Wenn ' t su fort passiert Wie mer dauernd hiert,

Ihr Läit dann wird et scheen;

Vor Autofahrer seht mer dann,

Nur Brausepulver stiehn:.

Un Wirt läit en ner Eck om Stohl,

Die Wange bleich un hohl:

Bläibt doch häi, bläibt doch häi, bläibt doch häi,

Mir peife off die Bollezäi,

Trinkt noch en Haafe Bier Ich fahre Euch haam dofier.

Nassauische Sparkasse 1964

27 Millionen DM Zinsen Gutgeschrieben . . . Die Geschäftsentwicklung der Nassauischen Sparkasse 1964 -

Beweis des Vertrauens Zeugnis des Erfolges

Der Entwicklung der Wirtschaft der Bundesrebpublik im Jahre 1964 entsprach die Entwicklung der Wirtschaft innerhalb des Ge