Ausgabe 
29.1.1965
 
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V, olksbank Montabaur

pje Volksbank Montabaur teilt mit, daß sie zur Instand­setzung und Modernisierung von sogenannten Altwohnge- b'äuden - das sind vor der Währungsreform erstellte tyohnhäuser - ab sofort wieder zinsverbilligte Darlehen zur Verfügung stellt,

()er Zinssatz liegt je nach Höhe und Laufzeit der Dar­lehen unter 1 Prozent jährlich,

Interessenten werden gebeten, entsprechende Anträge üjngehend mündlich oder schriftlich bei vorgenannter Bank zu stellen. Die Bearbeitung erfolgt in der Reihen­folge der Eingänge.

Bjund für Vogelschutz e s V« Montabaur

Einladung

Ahi Samstag, dem 6. Februar 1965 wollen wir um 15,00 Ujir im Kolpinghaus in Montabaur (im Gesellschaftszim- : nier des Kolpinghauses, Eingang durch die Gastwirtschaft) unsere diesjährige Jahrshauptversammlung abhalten.

Die Tagesordnung sieht vor;

T. Begrüßung durch den Vorsitzenden, h, Lichtbildervortrag Uber die Tätigkeit der Vogelschutz- L gruppe im abgelaufenen Jahr (Forstmeister Volkening), F3 t Kassenbericht und Erläuterungen zum Mitgliederstand,

' Neuwahl des Vorstandes,

&, Verschiedenes.

Alle unsere Mitglieder laden wir herzlich ein. Die Teil­nahme einer möglichst großen Anzahl unserer 350 Mit- ' g|ieder würde zum guten Gelingen der Veranstaltung bei­

tragen.

1 Vorsitzender;gez. Schlemmer

rM, Ge V s Mendelssohn-Bartholdy

Wie den Sängern bereits bekannt ist, geht der Chor am 1. Mai 1965 zu einem Wettstreit nach Can-Marienborn. lUja, wird auch ein Aufgabechor gesungen, der nun Ltnittlerweile bei uns eingetroffen ist. Da dieser Chor Jlf Schwierigkeiten hat, bedarf es bis zum Wettstreit einer i intensiven Probearbeit.

IDer Vorstand bittet daher alle Sänger, von nun ab die Pjoben regelmäßig und pünktlich zu besuchen.

Wir machen noch darauf aufmerksam, daß die Chorprobe i ajn Dienstag, dem 2. Februar 1965 nicht im Vereinslokal,

sijndemin der Aula des Landratsamtes stattfindet.

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Der Vorstand

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asse Westerwa ld / W jed de 1964/65 Montabaur - Daufenbach 3. Pokalrunde St. Katharinen-Montabaur Montabaur - Linz spielfrei spielfrei

Montabaur - Rheinbrohl Vettelschloß-Montabaur frei für Nachholspiele Montabaur-Wirges Großholbach - Montabaur Rheinbreitbach - Montabaur

19.4.1965

25.4.1965 15, 00 Uhr

2.5.1965 15,00 Uhr

9.5.1965 15,00 Uhr

frei für Nachholspiele Montabaur - Holler Montabaur - Siershahn Asbach - Montabaur

Lande sbühnenb rief

zur Aufführung des Lustspiels "JEAN" durch die Landesbühne Rheinland - Pfalz Jean, Diener beim Ministerpräsidenten eines Landes - "Irgendwo in Europa " - ist dessen politischer Gegner, ohne daß seine Herrschaft eine Ahnung davon hat.

Bei den gerade stattfindenden Parlamentswahlen gewinnt Jean ein Mandat als Abgeordneter der Oppositions-Partei. Am nächsten Tage - die ganze Familie des Präsidenten ist versammelt, noch in freudiger Stimmung über den Wahlsieg des Hausherrn, wird sie von dieser Nachricht überrascht! Anwesend ist auch der Schwiegersohn des Regierungschefs, der ebenfalls zum erstermal als Abgeordneter, natürlich der Regierungspartei , ins Parlament einzieht - und Jean.

Man glaubt bei diesen köstlichen Scenen, aus dem Publikum den inneren Wunsch zu spüren, dass die schon völlig in Vergessenheit geratene Achtung vor dem politischen Geg­ner, wie sie hier in sympathischer Weise demonstriert wird, Platz ergreifen sollte.

Denn das ist vielleicht das Wertvollste an diesem launigen Stück, der Präsident zeigt eine beispielhafte tolerante Haltung gegenüber seinem Diener Jean, der sich als aktiver und gut beschlagener politischer Gegenspieler entpuppt.

Der Regierungschef und Gutsherr nimmt es einem "Jean" keineswegs übel, daß er im Parlament eine scharfe Sprache führt und seinen Hausherrn schonungslos angreift.

Übel genommen wird nur, daß der so korrekte Jean, der seinen Beruf nach wie vor ausübt, doch infolge seiner Ab­geordnetentätigkeit etwas vergesslicher wird.

Jean schwärmt für die Tochter seines Hausherrn, wird schließlich Minister und sticht den mit seinem übergroßen Ehrgeiz wenig sympathischen "Schwiegersohn "aus.

Wohltuend wirken die menschlichen Schwächen, die dem Autor Gelegenheit genug geben, dieses Stück mit echtem Humor zu würzen.

Die Hauptrolle spielt Heinrich Beens. Das Präsidenten Ehepaar; Gertrud Angerstein - Wilhelm Dieten, die Tochter; Mela Marchand, den Schwiegersohn; Vero Marc, ferner; Margret Frehse, Karl Albert Gallin, Sepp Scheepers. Die Inszenierung liegt in den Händen des neuen Spielleiters Sepp Holstein. Für die Ausstattung sorgt Hans Schneider.

Die Aufführung findet am 28. Januar 1965 in Montabaur statt.

Aus der Chronik

der Stadt Montabaur

Zu den Planungen der Stadt Montabaur, die in naher Zu­kunft verwirklicht werden sollen, gehört u.a. der Bau eines Altersheimes auf der Alberthöhe. Die Schwestern des Ordens der Armen Dienstmägde Jesu Christi betreuen alte und pflegebedürftige Personen in dem jetzigen Altersheim der Stadt. Die Entstehungsgeschichte des Hl. Geist Hospitals zu Montabaur hat Herr Konrektor Heinrich Fries aufge­zeichnet. Mit dem Abdruck dieser Fortsetzungsserie wollen wir in der heutigen Ausgabe beginnen.

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