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Tagesordnungspunkt 11:
Entwicklungskonzept für die Bebauung Wilhelm-Mangels- Straße/Biergasse/Hospitalstraße (Tiefgarage Süd), Erarbeitung einer Projektstudie; Abschluß eines Optionsvertrages mit der Unternehmensberatung Krebs Drucksache-Nr. 267/1995 "Nachtrag", Anlage Nr. 11
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken verweist auf die Beschlußvorlage Drucksache-Nr. 267/1995 "Nachtrag" (Anlage Nr. 11) und schlägt vor, heute eine Entscheidung zu treffen.
Ratsmitglid Bächer (SPD) stellt den Antrag, die Beschlußfassung zu diesem Tagesordnungspunkt auszusetzen und in der nächsten Stadtratsitzung zu behandeln. Seine Fraktion favorisiere die Alternativplanung des Architekten Graf.
Für die FWG-Fraktion erklärt Ratsmitglied Schweizer, die Angelegenheit nicht lange hinauszuschieben, um möglichst bald ein Kaufhaus mit Magnetwirkung für die Innenstadt zu gewinnen.
Ähnlich argumentiert Ratsmitglied Lorenz (BfM). Für die Entwicklung der Innenstadt sei es dringend notwendig, ein attraktives Kaufhaus zu gewinnen.
Ratsmitglied Manns (Bündnis 90/Die Grünen) führt aus, daß die in der jüngsten Ausschußsitzung vorgestellten Pläne des Architekten Graf den Vorstellungen seiner Fraktion sehr nahe kommen. Das Konzept "Graf' müsse jedoch in einigen Punkten (z. B. Tiefgarage, Geschäfte im 1. Obergeschoß) überarbeitet werden. Seine Fraktion werde den Antrag der SPD-Fraktion unterstützen.
I. Beigeordneter Dr. Hütte plädiert für eine heutige Entscheidung. Über die Angelegenheit sei im Ausschuß kontrovers diskutiert worden. Das Konzept Krebs sollte verfolgt werden, denn die Stadt brauche einen "Magnet". Diesen Ausführungen schließt sich Ratsmitglied Schweizer (FWG) an.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken unterbreitet den Vorschlag, heute die Beschlußfassung zum Optionsvertrag vorzunehmen und die Verwaltung zu beauftragen, die Ergebnisse der noch zu führenden Gespräche mit dem weiteren Investor abzuwarten, bevor der Vertrag unterzeichnet werde.
Ratsmitglied Hebgen (CDU) sieht keine Eile und plädiert für den SPD-Antrag.
Ratsmitglied Schweizer (FWG) unterbreitet den Vorschlag, einen Optionsvertrag mit einer Laufzeit von 6 Monaten abzuschließen und die Verlängerung von der Zustimmung des Stadtrates abhängig zu machen.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken stellt klar, daß die Bebauung der Fläche mit kleinen Geschäften und Wohnungen das Ende für die Verwirklichung des Sanierungszieles sei.
g vom 1995 . XI

