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Er läßt über den Vertagungsantrag von Ratsmitglied Bächer (SPD) entscheiden.
Abstimmungsergebnis: 19 Ja-Stimmen, 9 Nein-Stimmen
Damit ist die Angelegenheit bis zur nächsten Stadtratsitzung vertagt.
Tagesordnungspunkt 12:
Ausbau des kombinierten Rad- und Fußweges im Gelbachtal Druckache-Nr. 282/1995, Anlage Nr. 12
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken nimmt Bezug auf die Beschlußvorlage Drucksache- Nr. 282/1995 (Anlage Nr. 12) und erklärt die Notwendigkeit, im Stadtrat eine Entscheidung herbeizuführen.
Ratsmitglied Haberstock (CDU) plädiert für den Ausbau eines Rad- und Wanderweges, um mit wenig Eigenmitteln eine Verbindung zwischen den Stadtteilen und der Kernstadt zu erreichen. Sie verweist auf einige Engpässe auf der Strecke und ist der Meinung, daß durch den Ausbau Radfahrern und Wanderern mehr Platz zur Verfügung gestellt werden könne. Sie ist der Meinung, daß dem Beschlußvorschlag von der Verwaltung zugestimmt werden sollte und stellt den Antrag, den Ausbau von Ettersdorf aus nach Bladernheim in Tallage (2. Abschnitt) zu beginnen und dazu eine Ausschreibung durchzuführen.
Ratsmitglied Bächer (SPD) erklärt, daß es in der SPD-Fraktion zwei unterschiedliche Meinungen gebe. Er selbst und die Mehrheit seiner Fraktion werde gegen den Ausbau stimmen. Es solle viel Geld für einen Radweg ausgegeben werden, der nur für einen Teil der Radfahrer (Rennradfahrer werden nach der Beschlußvorlage weiterhin auf der Straße fahren) ausgebaut werden solle. Zum anderen sei der Weg zwischen Montabaur und Wirzenborn ein beliebter Spazierweg, den vor allem ältere Bürger tagtäglich nutzen. Er plädiert für einen Ausbau eines Radweges entlang der Straße.
Ratsmitglied Schweizer (FWG) schließt sich den Ausführungen von Ratsmitglied Bächer (SPD) an und betont, daß der Teil zwischen Montabaur und Bladernheim ein reiner Spazierweg sei und von älteren Menschen und Familien mit Kindern stark frequentiert werde.
Ratsmitglied Drenkelfort (SPD) bezeichnet diesen Weg bis Wirzenborn als "Traditionsweg", der nicht geopfert werden solle und stimmt gegen den Ausbau dieses Teilstückes.
Für die Fraktion "Bündnis 90/Die Grünen" erklärt Ratsmitglied Manns, daß seinen Vorrednern nicht mehr hinzuzufügen sei und er noch immer nicht verstehe, warum
g vom 1995 . XI

