PfA 71 Anlage 1. Spezieller Teil II. Seite 41
Die Länge des verlegten Teilstückes der L313 beträgt ca. 600 m Der Trassierung liegen folgende Annahmen zugrunde: Straßenkategorie Bill. Entwurfsgeschwindigkeit 50 km/h Parallelführung eines kombinierten Rad- und Gehweges auf der Hangseite (wie Bestand), Regelquerschnitt nach RAS-Q "d2" mit einer Gesamtbreite von 11,55 m (einschl. Bankette)
Die maximale Steigung der neuen L 313 beträgt 2,0 %. Der kleinste Radius st 350 m Maximales Quergefälle der Fahrbahn: 3,5 %. Unterhalb des Widerlagers "Köln” der Autobahnbrücke sowie zwischen neuer L313 und Aubacb werden Stützwände erforderlich (siehe Abschnitt 3 2.6) In den übrigen Bereich werden Böschungen mit einer Neigung von 1:1,5 ausgebildet Zwischen den Stationen 0+000 (Knotenpunkt Montabaur) und 0+250 wird die neue Trasse in den Gleisbereich der Eisenbahnstrecke Montabaur-Siershahn verschwenkt.
Der Umbau der L313 führt während der Bauzeit zu erheblichen Einschränkungen für den Straßenverkehr auf der L313 zwischen Wirges und Montabaur Die vom Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen geplante Umgehung Eschelbach (Verlegung der L313n nördlich der BAB A3 und Anbindung an die K82) wird nicht berücksichtigt, da diese Maßnahme voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt realisiert wird.
Folgender Vorschlag sieht für die Zeit des Umbaus eine einspurige Verkehrsführung auf der L313 zwischen Montabaur und Eschelbach vor.
Phase 1 (Dauer: ca. 2 Monate)
Zweispurige Verkehrsführung auf der alten L313.
Herstellen einer bergseitigen Baustraße (bergseitig, Breite 3,5 m) mit talseitigem Sicherheitsstreifen (Breite 2,0 m) unter Umgehung des Abschnittes, in dem die beiden kreuzenden Leitungen (Ruhrgas- und NATO-Pipeline) verlegt werden müssen. Die maximale Längsneigung dieser Baustraße beträgt ca. 8 %.
Phase 2 (Dauer: ca. 0,5 Monate)
Zweimal einspurige Verkehrsführung zur Herstellung der Überleitungen von der bestehenden L313 auf die bergseitige Baustraße.
Phase 3 (Dauer: ca. 5 Monate)
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Einspurige Verkehrsführung auf der bergseitigen Baustraße
Erdarbeiten (talseitig), Verlegung der kreuzenden Leitungen und Bau der neuen L313 (einschließlich talseitiger Stützwand) mit Einschränkungen an beiden Endstücken (in Montabaur und Eschelbach/Autobahnbrücke), dort nur talseitiger Fahrstreifen.
Bau einer weiteren Baustraße zur ostseitigen Umfahrung des Pfeilers der Autobahnbrücke
Phase 4 (Dauer: ca 2,5 Monate)
Einspurige Verkehrsführung auf der neuen L313 und der zweiten Baustraße
Restliche Erdarbeiten (bergseitjg) und Bau der neuen L313 unter der Autobahnbrücke (einschließlich Stützwand) sowie der bergseitigen Fahrstreifen an den Ortseingangen
Phase 5 (Dauer: ca. 0.5 Monate)
Zweispurige Verkehrsführung auf der neuen L313. ggf mit Einschränkungen wegen des Rückbaus der zweiten Baustraße.

