Akte 
Sitzung 16. November 1995
Entstehung
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PfA 71 Anlage 1. Spezieller Teil II. Seite 41

Die Länge des verlegten Teilstückes der L313 beträgt ca. 600 m Der Trassierung liegen folgende Annahmen zugrunde: Straßenkategorie Bill. Entwurfsgeschwindigkeit 50 km/h Parallelführung eines kombinierten Rad- und Gehweges auf der Hangseite (wie Bestand), Regelquerschnitt nach RAS-Q "d2" mit einer Gesamtbreite von 11,55 m (einschl. Bankette)

Die maximale Steigung der neuen L 313 beträgt 2,0 %. Der kleinste Radius st 350 m Maxima­les Quergefälle der Fahrbahn: 3,5 %. Unterhalb des Widerlagers "Köln der Autobahnbrücke sowie zwischen neuer L313 und Aubacb werden Stützwände erforderlich (siehe Abschnitt 3 2.6) In den übrigen Bereich werden Böschungen mit einer Neigung von 1:1,5 ausgebildet Zwischen den Stationen 0+000 (Knotenpunkt Montabaur) und 0+250 wird die neue Trasse in den Gleisbereich der Eisenbahnstrecke Montabaur-Siershahn verschwenkt.

Der Umbau der L313 führt während der Bauzeit zu erheblichen Einschränkungen für den Straßenverkehr auf der L313 zwischen Wirges und Montabaur Die vom Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen geplante Umgehung Eschelbach (Verlegung der L313n nördlich der BAB A3 und Anbindung an die K82) wird nicht berücksichtigt, da diese Maßnahme voraus­sichtlich zu einem späteren Zeitpunkt realisiert wird.

Folgender Vorschlag sieht für die Zeit des Umbaus eine einspurige Verkehrsführung auf der L313 zwischen Montabaur und Eschelbach vor.

Phase 1 (Dauer: ca. 2 Monate)

Zweispurige Verkehrsführung auf der alten L313.

Herstellen einer bergseitigen Baustraße (bergseitig, Breite 3,5 m) mit talseitigem Sicher­heitsstreifen (Breite 2,0 m) unter Umgehung des Abschnittes, in dem die beiden kreuzenden Leitungen (Ruhrgas- und NATO-Pipeline) verlegt werden müssen. Die maximale Längsneigung dieser Baustraße beträgt ca. 8 %.

Phase 2 (Dauer: ca. 0,5 Monate)

Zweimal einspurige Verkehrsführung zur Herstellung der Überleitungen von der bestehenden L313 auf die bergseitige Baustraße.

Phase 3 (Dauer: ca. 5 Monate)

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Einspurige Verkehrsführung auf der bergseitigen Baustraße

Erdarbeiten (talseitig), Verlegung der kreuzenden Leitungen und Bau der neuen L313 (ein­schließlich talseitiger Stützwand) mit Einschränkungen an beiden Endstücken (in Montabaur und Eschelbach/Autobahnbrücke), dort nur talseitiger Fahrstreifen.

Bau einer weiteren Baustraße zur ostseitigen Umfahrung des Pfeilers der Autobahnbrücke

Phase 4 (Dauer: ca 2,5 Monate)

Einspurige Verkehrsführung auf der neuen L313 und der zweiten Baustraße

Restliche Erdarbeiten (bergseitjg) und Bau der neuen L313 unter der Autobahnbrücke (ein­schließlich Stützwand) sowie der bergseitigen Fahrstreifen an den Ortseingangen

Phase 5 (Dauer: ca. 0.5 Monate)

Zweispurige Verkehrsführung auf der neuen L313. ggf mit Einschränkungen wegen des Rückbaus der zweiten Baustraße.