PfA 71. Anlage 1, Spezieller Teil II, Seite 33
Gleisanlagen für den Güterverkehr der bestehenden Strecken
- Gleisanlagen für die Nutzung als Instandhaltungsstelle der NBS
- Gebäude und Lagerflächen der Instandhaltungsstelle
- Unterwerk für die Bahnstromversorgung
- Stellwerksgebäude
- Park + Ride - Anlage (ca. 350 Stellplätze)
Die Einbindung der aus Richtung Siershahn kommenden eingleisigen Strecke in den neuen NBS-Bahnhof erfolgt durch eine geänderte Trassenführung im Bereich des Sportplatzes Eschelbach und der BAB-Brücke. In den zurückliegenden Planungsphasen war die Anbindung der Strecke durch ein Kreuzungsbauwerk mit der Bundesautobahn vorgesehen. Die Lage des Kreuzungspunktes kurz hinter dem Widerlager der Autobahnbrücke zeigte erhebliche Probleme in der bautechnischen Durchführbarkeit auf und hätte eine aufwendige Verkehrsführung im Baustellenbereich während der Bauzeit erfordert. Aus technischen und wirtschaftlichen Gründen wurde diese Lösung nicht weiter verfolgt.
Der Planfeststellungsentwurf sieht vor, die Nebenstrecke unter der bereits vorhandenen BAB-Brücke zu führen. Trassierungstechnisch bedingt dies jedoch, die Fläche des Sportplatzes sowie Teile von Privatgrundstücken in Anspruch zu nehmen. Die Sportanlage mit Vereinshaus wird daher an anderer Stelle neu errichtet (Ortsausgang Eschelbach Richtung Wirges).
Höhenplan
Im Zuge der Planung wurde die Beibehaltung des vorhandenen Bahnhofes Montabaur für die Belange des SPNV und Güterverkehrs geprüft. Nachfolgende Gründe führten dazu den vorhandenen Bahnhof zu verlegen und im NBS-Haltepunkt zu integrieren:
- Die Gradiente der NBS müßte um weitere 7 m angehoben werden, um die höhenfreie^
Kreuzung der SPNV- und Güterzug-Gleise in Richtung Siershahn und Wallmerod/Limburg zu ermöglichen. J
- Eine Anbindung der Nebenstrecke an die vorhandene Neubaustrecke für Schienenfahrzeuge im Unterhaltungsdienst ist mit erheblichem technischen Aufwand verbunden und wirtschaftlich nicht vertretbar.
- Die NBS-Instandhaltungsstelle würde im vorhandenen Bahnhof Montabaur zusätzliche Flächen beanspruchen, die etwa in der gleichen Größenordnung wie beim neuen NBS-Bahnhof liegen; dies stünde im Konflikt zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme
Die höhengleiche Anbindung der Strecke 3731 Staffel-Montabaur-Siershahn erfordert eine Höhenlage von 235 m ü. NN für den gesamten Bahnhofsbereich.
Nach der Unterfahrung der BAB A 3 verläuft die NBS-Trasse im Einschnitt und enger Bündelung zur BAB Bei km 90,756 quert die NBS einen Bachlauf (Waldbach) ie Höhenlage des Bachlaufes liegt bei ca. 239 m ü. NN.

