VERBANDSGEMEINOEVERWALTUNG M ONTABAUR
Im Namen der Stadt Montabaur
Ergänzungsblatt Nr. q.
Oitum
16 . 08.1995
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Diese Entwicklung und die schon sehr gute straßenverkehrliche
Anbindung an das überörtliche Verkehrsnetz und die jetzt vorgesehene Anbindung an das ICE-Streckennetz führt dazu, daß der Wohnraumbedarf in Montabaur in den nächsten Jahren erheblich ansteigen wird.
j Die Stadt Montabaur hat deshalb zur Deckung dieses Bedarfs Vorsorge
! zu treffen, und die notwendige Anzahl von Wohnungen durch Auswei-
j sung von neuen Baugebieten bereitzustellen.
Hinzu kommt, daß die Wohnbebauung an diesem Standort außerdem den besonderen Vorteil hat, daß hierfür keine bisher unbebauten Flächen des Außenbereiches in Anspruch zu nehmen sind, und ein vorhandener Gewerbebetrieb, der sich von der Art der baulichen Nutzung nicht in ^ die umgebende Bebauung einfügt, abgebrochen wird.
Außerdem wird ein bereits weitestgehend versiegeltes Grundstück in Anspruch genommen, so daß die Eingriffe in Natur und Landschaft minimal sind.
- Der von den Anliegern dargelegte Ausbauzustand, speziell der Poststraße, und die Verkehrssituation wurden zutreffend geschildert. Um die Wirkungen der durch die Neubebauung entstehende Verkehrsmehrbelastung abzumildern, sollte die Poststraße in eine Einbahnstraße umgewandelt und außerdem ein beidseitiges Parkverbot eingeführt werden.
In diesem Zusammenhang ist sicherlich auch zu berücksichtigen, daß durch die Wohnbebauung der vorhandene Gewerbebetrieb mit dem damit verbundenen LKW-Anlieferverkehr, sowie der Mitarbeiter- und *1
Besucherverkehr entfällt. Da die Straße bisher geeignet war, diesen Schwerlastverkehr aufzunehmen, dürfte auch ein Baustellenfahrzeug . die Straße unproblematisch befahren können. '
- Eine mögliche Gefährdung von Fußgängern und Kindern wird deshalb nicht gesehen, da wie die Anlieger selbst zutreffend darstellen, die Poststraße relativ eng ist, so daß auch nur mit reduzierten Geschwindigkeiten gefahren werden kann. Auch dies dürfte durch eine entsprechende Beschilderung mit Geschwindigkeitsbeschränkung usw. noch verbessert werden können.
Beachtlich ist außerdem, daß es sich lediglich um einen sog. Quell" und Zielverkehr und keinesfalls um Durchgangsverkehr handelt. Die tagsüber vorhandene Belastung dürfte sich nicht wesentlich erhöhen, während in den Morgenstunden und am späten Nachmittag mit einem höheren Verkehrsaufkommen zu rechnen ist.

