VERBANDSGEHEINOEYERWAITUNG
M OHTABAUR
Im Namen der stadt Montabaur
Ergänzungsblatt Nr.
Oatum
15.03.1995
Omeiweft« Nr. (ggi
113/1995
Da all diese Voraussetzungen durch die vorgesehene Grünfläche erfüllt"]
werden., sollte die entsprechende Ausweisung auch in vollem Umfang aufrecht erhalten werden.
Zusammenfassend kann also ausgeführt werden, daß eine Abwägung zwischen den betroffenen privaten Belangen einerseits und den privaten und öffentlichen Belangen andererseits dazu führt, die Bedenken und Anregungen der Eheleute Schwarz zurückzuweisen.
1.11 Beden k «»" und Anregungen der Eheleute Greif, Montabaur, entsprechend des Schreibens vom 19.07.1994
Die Eheleute Greif wenden sich insbesondere gegen die vorgesehene Bebauung mit Reihenhäusern und die daraus resultierende Bebauungs- und Verkehrs-i dichte, die Ausweisung der großen Grünflächen und die damit verbundene Verteuerung der Baulandpreise sowie die Einbeziehung der bereits vorhandenen Bebauung in das Plangebiet.
BeschlußVorschlag:
Die Bedenken und Anregungen der Eheleute Greif können nur teilweise berücksichtigt werden.
1. Zunächst ist darauf hinzuweisen, daß durch die planerischen Festsetzungen zum Bebauungsplan gewährleistet wird, daß sich auch das Neubaugebiet in die vorhandene Struktur in bezug auf Geschossigkeit, Anzahl der zulässigen Wohneinheiten usw. einfügt.
Des weiteren ist zu berücksichtigen, daß nach wie vor mehr als die Hälfte des Plangebietes für eine Bebauung mit Einzelhäusern zur Verfügung steht, während im restlichen Bereich die Errichtung von Hausgruppen mit max. 2 Wohneinheiten pro Haus möglich ist. Auch durch die vorgesehene Festlegung der Firsthöhe sowie die Grundflächen- und Geschoßflächenzahl wird gerade verhindert, daß die Bebauung mit Hausgruppen, die auch durchaus in Form von Reihenhäusern erfolgen kann, zu massiv in Erscheinung tritt.
Die Ausweisung von Hausgruppen hat darüber hinaus noch den Vorteil, daß durch eine entsprechende Festlegung der Baugrenzen eine Positionierung der Häuser in südwestlicher Richtung erreicht werden kann, was wiederum ein Energieeinspareffekt zur Folge hat.
Letztlich ist in diesem Zusammenhang noch zu beachten, daß Eigendorf als Stadtteil von Montabaur auch im Rahmen der Möglichkeiten zur Deckung des erhöhten Wohnbedarfes durch die geplante Ansiedlung des ICE-Bahnhofes Montabaur Flächen zur Verfügung zu stellen hat. Darüber hinaus ist nach wie vor ein erhöhter Wohnungsbedarf in Montabaur gegeben und bedingt durch die steigenden Baulandpreise muß auch Sorge dafür getragen werden, daß durch den Bau von Hausgruppen bzw. Reihenhäusern auch Familien mit mittlerem Einkommen noch die Möglichkeit eingeräumt wird, Hauseigentum zu erwerben.
Fortsetzung
ErgznzungsOUfl
Nr.

