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h) Kultursaal für Montabaur
Zur Begründung des vorliegenden Antrages führt Ratsmitglied Bächer (SPD) aus, daß 1995 160.000,- DM zur Beteiligung an der Sanierung des Flachdaches am Haus Mons Tabor vorgesehen seien. Er räumt ein, daß sich die Stadt Montabaur an den betreffenden Sanierungskosten entsprechend ihrer vertraglichen Bindung beteiligen müsse. Diese Maßnahme führe jedoch zu keiner Verbesserung der räumlichen und technischen Voraussetzungen im Haus Mons Tabor. Die genannten räumlichen und technischen Defizite führten jedoch immer wieder zur Verärgerung des Publikums bei städtischen Kulturveranstaltungen und machten sich durch eine entsprechende abnehmende Zuschauerzahl immer mehr bemerkbar. Um hier zu Verbesserungen zu gelangen, sei es notwendig, mehr zu investieren als nur die Bühne anzuheben. Die SPD-Fraktion sei daher der Meinung, daß in der Aula der Joseph-Kehrein-Schule sich ein entsprechender Mittelaufwand eher rechtfertigen ließe und daß hier voraussichtlich mit weniger hohen Kosten ein besseres Ergebnis erzielt werden könne.
Ratsmitglied Hebgen (CDU) räumt ein, daß verschiedene Mängel im Haus Mons Tabor ein ständiges Ärgernis darstellten. Ein Umbau der Aula bringe jedoch unvertretbar hohe Kosten 9 mit sich. Außerdem seien höhere Unterhaltungs- und Nebenkosten zu erwarten. Zu bedenken sei auch, daß die Aula nicht der Stadt gehöre und das Ansinnen auf eine g, Kostenbeteiligung ziemlich aussichtslos sei. Die CDU-Fraktion stimme daher gegen den SPD-Antrag. Sie schlage dagegen vor, die Kosten für eine Veränderung der Bühne im Haus Mons Tabor sowie die Anschaffung transportabler Saalelemente zu ermitteln.
Ratsmitglied Schweizer (FWG) plädiert dafür, das Haus Mons Tabor besser zu nutzen. Er betont, vor kurzem sei unter erheblicher finanzieller Beteiligung der Stadt ein Vorhang zur Saalunterteilung angeschafft worden. Für die FWG habe daher die Prüfung der Verbesserungsmöglichkeiten im Haus Mons Tabor Vorrang vor dem Antrag der SPD.
Ratsmitglied Hermes (BfM) spricht sich wegen einer negativen Kosten-Nutzen-Relation ebenfalls gegen den SPD-Antrag aus.
Beschluß:
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Der Stadtrat lehnt den Antrag der SPD-Fraktion ab,
^ 1. eine Preisermittlung für eine Gesamtumbauplanung der Aula in der Joseph-Kehrein-
Schule durchzuführen.
2. bei der Verbandsgemeinde, dem Kreis und dem Land nachzufragen, inwieweit eine Bezuschussung erwartet werden kann.
3. den Kostenaufwand für die Preisermittlung im Haushaltsplan der Stadt bereitzustellen.
Abstimmungsergebnis: 6 Ja-Stimmen
18 Nein-Stimmen 1 Enthaltung
i) Konzeptuntersuchung für eine "städtische Wohnbau GmbH"
Ratsmitglied Bächer (SPD) verweist zunächst auf die verschiedenen Forderungen der SPD in den vergangenen Jahren zum Thema "Wohnraumbewirtschaftung durch die Stadt Montabaur". Er betont, die Stadt habe jetzt die Möglichkeit, größere Grundstücksflächen in der Eifelstraße für soziale Zwecke zu erwerben. Hier biete sich an, Verantwortung in

