Absender
SPD-Fraktion im Stadtrat von Montabaur
' Anlage Nr JT zur Niederschrift
Anfrage
Ä1 Antrag
öffenttich
_ nicht-
öffenttich
Datum
"3(7<.
Drucksache Nr. (ggf. Nachtragvermerk)
19/1991
Gremium Haupt-Finanz- u. Umweltausschuß / Stadtrat
SrSzwr&.Ol/14.02.91
Betreff
Konzept zur Abfallvermeidung
Kompostanlage für die Stadt Montabaur; Beschaffung eines Schredders
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Die SPD-Fraktion beantragt:
1. Die Stadt Montabaur richtet für das Kompostieren von kompostierfähigen Abfällen aus der Stadt (einschl. der Stadtteile) einen entsprechenden Platz ein.
2. Die Stadt Montabaur beschafft einen mobilen "Großschredder".
Dieser Schredder steht für das Zerkleinern (häckseln) von Grünäbfällen der Stadt (Baumund Heckenschnitt) zur Verfügung. Gegen ein Entgelt, sofern^ das Schreddern für die Eigenkompostierung erfolgt, wird der Schredder auch den Bürgern von Montabaur zur Verfügung gestellt. Das Schreddern kann sowohl am Kompostplatz der Stadt, als auch als auch am Ort des Entstehens von Baum- und Heckenschnitt erfolgen.
3. Im Jahr der Einrichtung der Kompostanlage und Beschaffung des Schredders soll als "Eingewöhnungsphase" auf die Erhebung eines Benutzungsentgeltes verzichtet werden. Lediglich für den mobilen Einsatz des Schredders ist von Anfang an eine Gebühr zu erheben.
Eine generelle Gebührenfestsetzung erfolgt dann nach einer einjährigen Erfahrungsphase.
4. Im Haushaltsplan der Stadt werden für 1991 zunächst 2Q.000,- DM für die Beschaffung des Schredders und Herrichtung eines Kompostplatzes bereitgestellt.
5. Da durch das Kompostieren von Abfällen aus privaten Haushalten auch die Mülldeponien erheblich entlastet werden, wird beim Kreis beantragt, die Kosten für das Einrichten eines
Fortsetzung
siehe
% Rückseite
vom
'91
X
Beratungsergebnis
4

