Akte 
Sitzung 21. Februar 1991
Entstehung
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Abb 1: Vergteich von getrennter und gekoppelter Produktion von Strom und Wärme (Quelle: ASUE)

G*WwX*&Mugung

(Strom m Kraftwerk/Wnnt Im K#M#Q

VMM*

1 * * 35 %

1 ** 55 %

Krah-Warme-Koppiung (Blockn$gkfafh*$ftt)

VMM*

-KX)-37% P nm ** <w Q *§t m pvung

Primärenergie-Ensparung durch Kraft-Wärme-Kopplung

Von immer größerer Bedeutung ist die Tatsache, daß mittlerweile Motoren verwendet werden können, die mit Klärgas aus Faultürmen von Kläranlagen und Deponiegas aus Mülldeponien betrieben werden.

Da Strom und Wärme gekoppelt produziert werden, stellt sich die Frage, welche Energiebedarfs­art die Betriebsweise des BHKW bestimmt.

Die meisten BHKW werden dabei nach dem Wärmebedarf geführt. Der mögliche Überschuß an Stromproduktion über den Eigenbedarf wird ins Netz eingespeist. Umgekehrt wird in Zeiten geringen Wärmebedarfs Strom aus dem Netz bezogen.

Eine hierzu im Gegensatz konzipierte stromgeführte Betriebsweise ist nur möglich, wenn die der produzierten Strommenge entsprechende Wärmemenge in dem Objekt oder Nahwärmenetz aktuell abgenommen werden kann.

Die inzwischen gegenüber den Anfangsjahren der BHKW-Anwendungen weitaus verbesserte Steuerungstechnik und der Einsatz von Zwischenspeichern ergeben als optimale Losung einen wärmegeführten Betrieb mit zeitlich gesteuertem Stromvorrangbetrieb.

Hinsichtlich des Schadstoffausstoßes ist hervorzuheben, daß die Werte je nach Reinigungsverfah­ren und Motortyp um 50 bis 80% unter den Werten der TA Luft liegen.