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Stadt habe diese Möglichkeit genutzt. Man könne heute feststellen, daß die Auseinandersetzungsverträge mit ihren Investitionsprogrammen weitgehend erfüllt seien.
Mit Blick auf die Umlagen konstatiert Bürgermeister Mangels, die Gesamtbelastung der Umlagen seien zwar prozentual durch die Erhöhung der Verbandsgemeindeumlage gestiegen. Trotzdem ergebe sich der gleiche Betrag wie im Vorjahr, weil die Umlagegrundlagen zurückgegangen seien. Immerhin machten die Umlagen von Kreis und Verbandsgemeinde 51 % des Gesamtvolumens des Haushaltes der Stadt aus. Diese Zahl könne aber nicht Anlaß zu Kritik sein, weil die Verbandsgemeinde wesentliche Aufgaben erfülle, die früher der Stadt oblagen.
Mit Blick auf die Ortsgemeinden müsse man anerkennen, daß die Verbandsgemeinde die Aufgaben wahrnehme, die die Ortsgemeinden finanziell überforderten. Die Verbandsgemeinde habe auch (insbesondere im Bereich der Abwasserbeseitigung, der Wasserversorgung und der Schulen) von der Stadt Schulden übernommen.
Trotz aller Sparsamkeit - so Bürgermeister Mangels - sei nur eine Mindestzuführung des Verwaltungshaushaltes an den Vermögenshaushalt möglich.
Zum Vermögenshaushalt erläutert Bürgermeister Mangels, auf der Einnahmenseite sei ein erheblicher Betrag aus der Veräußerung von Grundstücken für die Ansiedlung eines Betriebes "Am alten Galgen" eingeplant. Man hoffe, daß dadurch zusätzliche Arbeitsplätze im Raum Montabaur geschaffen werden könnten. Die Stadt müsse aber auch erheblich investieren, um das Baugebiet "Alter Galgen" zu erschließen.
Als weiteren Schwerpunkt des Haushaltes 1983 bezeichnet der Bürgermeister die Erschließung des innerstädtischen Bereichs, die Fortsetzung der Altstadtsanierung und den Umbau der alten Schule in Eschelbach in ein Dorfgemeinschaftshaus. Insgesamt könne man zum Vermögenshaushalt feststellen, daß trotz der von der Wirtschaftslage gebotenen Zurückhaltung beachtliche Investitionen geleistet werden könnten.
Man mache jedoch "keine großen Sprünge", sondern setze die bisherige Stadtratspolitik fort, um eine Weiterentwicklung der Stadt zu ermöglichen. Rückblickend könne man feststellen, daß in den vergangenen Jahren Wesentliches für die Infrastruktur der Stadt getan worden sei.
Er hoffe, daß auf der Basis des Investitionsprogrammes, das in jedem Jahr von dem Stadtrat zu beschließen sei, diese Politik in der Zukunft fortgesetzt werden könne.
2. Stellungnahmen der Fraktionen
2.1 Für die CDU-Fraktion erklärt deren Vorsitzender Dr. Hütte, der Haushalt des Jahres 1982 sei ein Haushalt der "Superlative" gewesen. Dies könne man vom Haushalt 1983 nicht sagen. Dieser Umstand liege nicht nur an der Zurückhaltung des Stadtrates, sondern auch daran, daß in den vergangenen Jahren die wesentlichen Investitionen, die anstanden, getätigt worden seien. Dafür habe die Stadt auch erhebliche Mittel investieren müssen, so daß jetzt eine gewisse Zurückhaltung bei den Investitionen möglich und geboten sei.
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