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III. Nichtöffentliche Sitzung
(Fortsetzung)
1. Oberamtsrat Kaltenhäuser erklärt, der Grundstückseigentümer Stefanou beabsichtige, die ehemals Herrn Alois Eberz gehörende Scheune im Gebück abzureißen. Er sei an die Verwaltung mit dem Hinweis herangetreten, daß durch den Abbruch der Scheune die Anlagen im Gebück aufgewertet würden. Er erwarte, daß sich die Stadt an den Abbruchkosten beteilige. Es sei zuzugeben, daß durch den Abbruch der Scheune insbesondere die Belichtung des Gebücks verbessert werde.
Im Stadtrat besteht keine Bereitschaft, daß sich die Stadt an den Abbruchkosten beteiligt.
2. Grundstücksangelegenheit Haas
Dipl. Ing. Friedsam informiert den Stadtrat über die Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer Haas. Es wird daran erinnert, daß Herr Haas als bevorrechtigter Bewerber für das Ladenlokal 4 in der Ladenpassage berücksichtigt worden ist, unter der Bedingung, daß eine Einigung über den Erwerb des Anwesens in der Wallstraße zustandekommt. Wie im Stadtrat besprochen, sei Herrn Haas eine Frist von 4 Wochen eingeräumt worden. Innerhalb dieser Frist habe er zwar erklärt, daß er den Laden 4 erwerben wolle. Es bestünde aber noch keine Einigung über die Modalitäten der Veräußerung des Grundstückes in der Wallstraße. Der Gutachterausschuß habe das Grundstück mit 131.000,-- DM bewertet. Zusätzlich sei eine Entschädigung für den Eigentumsanteil an einem gemeinsamen Weg zu zahlen. Herrn Haas sei daraufhin eine Nachfrist gesetzt worden. Wenn er innerhalb dieser Frist nicht seine Bedingungen für die Veräußerung des Grundstückes in der Wallstraße konkretisiere, werde die Zuteilung des Ladens 4 hinfällig.
3. Abriß der Scheunen Müller und Heisser
Bürgermeister Mangels weist darauf hin, daß der Erwerb der Scheune Heisser erst in der heutigen Sitzung beschlossen werden konnte, weil erst am Sitzungstag ein Verhandlungsergebnis erreicht wurde. Um die Urlaubszeit nicht nutzlos verstreichen zu lassen, bittet er den Rat um die Ermächtigung, daß Bürgermeister und Beigeordnete in der Sommerzeit den Auftrag für den Abriß der Scheunen Heisser und Müller nach einer Ausschreibung an die billigstbietende Firma vergeben können. Dagegen erhebt sich kein Widerspruch. Die Ermächtigung ist damit ausgesprochen.
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4. Ausbauart der Weststraße z.^?^82
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Ratsmitglied Bächer (SPD) berichtet über eine Initiative von Anwohnern der Weststraße, daß im Bereich der Ausbaustrecke (Einmündungsbereich in die Baumbacher Straße) keine Bitumendecke aufgebracht werden soll, sondern der Ausbau mit Verbundsteinpflaster, das möglichst farblich unterschiedlich gestaltet werden se44, erfolgen soll, um eine optische Bremse zu erreichen.
Über diese Vorstellungen wird kontrovers diskutiert. Zum Teil wird die Auffassung vertreten, gerade im Einmündungsbereich müßten die Kraftfahrzeuge ohnehin langsam fahren, so daß es dort keiner optischen Bremse bedürfe.

