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Der Stadtrat spricht sich einstimmig für diese Lösung aus. Die Verwaltung erhält entsprechenden Auftrag.
7. Ratsmitglied Bacher (SPD) fragt, ob die Blumenkübel im Bereich des Vorderen Rebstockes zwischenzeitlich aufgestellt seien. Die Verwaltung teilt mit, dies sei vor kurzem geschehen.
Ratsmitglied Bacher regt an, zu überlegen, ob man nicht jeweils einen Blumenkübel in die Betreuung eines Anwohners geben und ihm dafür eine pauschale Entschädigung zahlen solle.
Bürgermeister Mangels erklärt, das Aufstellen der Blumenkübel habe bei den Anwohnern des Vorderen Rebstockes unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Einige Anwohner hätten gefordert^aß die Kübel vor ihren Anwesen entfernt würden, andere wünschten die Aufstellung eines Blumenkübels vor ihrem Grundstück.
Die Möglichkeit, die Pflege der Blumenkübel Anwohnern zu übertragen, sei in der Verwaltung bereits überlegt worden.
8. Ratsmitglied Storm (3PD) weist darauf hin, daß einige Blumenkübel auf
w Gullideckein abgestellt wurden. Die Verwaltung sagt zu, den Standort der Kübel zu prüfen.
9. Ratsmitglied Schweizer (FWG) verliest ein Flugblatt der Initiativgruppe Jugendzentrum zur Eröffnung des Hauses der Jugend. In diesem Flugblatt wird die Organisationsform des Jugendzentrumes kritisiert. Den Verfassern geht es darum, daß die Jugendlichen an der Bildung des Vereins "Haus der Jugend" nicht beteiligt wurden. Ratsmitglied Schweizer erklärt, mit diesem Hinweis wolle er darauf aufmerksam machen, wie negativ die zukünftigen Benutzer des Hauses der Jugend dem Projekt gegenüberstehen. Bürgermeister Mangels informiert über die Gründungsversammlung des Vereins "Haus der Jugend e.V.".
In dieser Gründungsversammlung sei die Vereinssatzung verabschiedet und der Vorstand gewählt worden. In einer Sitzung im September soll über die finanziellen Grundlagen beraten werden. Bis dahin könnten auch personelle Entscheidungen getroffen werden. Für die Stelle des Sozialarbeiters und des Lehrers ohne Anstellungen lägen eine Fülle von Bewerbungen vor. Die Aufträge zum Umbau des Hauses der Jugend seien im nichtöffentlichen Teil der Sitzung vergeben worden.
Mit den Bauarbeiten werde man aber erst nach Vorliegen der Baugenehmigung beginnen. Vor Eröffnung des Hauses der Jugend, die für den 01.10.1982 vorgesehen sei, solle ein Gespräch mit der Anliegergemeinschaft geführt werden, um Konflikten vorzubeugen. Bezogen auf das Flugblatt erklärt der Bürgermeister,
die Vorstellungen insbesondere der Jungsozialisten, ein autonomes Jugendzentrum zu führen, seien ihm bekannt. Er verweist aber darauf, daß im Stadtrat weitestgehend Einigkeit darüber bestand, daß diese Lösung nicht in Betracht komme.
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10. Ratsmitglied Schwind (CDU) stellt die Frage, ob die Ausschreibung für den Minigolfplatz auf der Freizeitanlage "Quendelberg" bereits durchgeführt worden sei. Die Verwaltung teilt mit, eine Ausschreibung sei bisher nur im Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur erfolgt. Ratsmitglied Schwind regt an, dies
bei fehlender Ressonanz auch einer Fachzeitschrift zu tun.
11. Bürgermeister Mangels verweist auf den Leserbrief des Schulelternbeirates
der Waldschule Montabaur-Horressen in der Westerwälder Zeitung vom 19./20.06.82 und erklärt, er könne Form und Inhalt dieses Leserbriefes nicht billigen.
Von einer seriösen Zeitung wie der Westerwälder Zeitung habe er eigentlich erwartet, daß man dort abwägt^Leserbriefe dieser Form überhaupt veröffentlicht würden. In der Sache selbst bedürfe es einer Klarstellung. Der Leserbrief enthalte Behauptungen, die sachlich unzutreffend seien. Bürgermeister Mangels verweist auf die Initiativen des Elternbeirates, der Schulleitung und des TSV Eigendorf, die auf den Bau eines Sportplatzes bei der Waldschule abzielten.
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