# # $ #
- 25 -
Ratsmitglied Bacher (SPD) stellt die Frage, ob der Bauherr verpflichtet werden könne, eine künstlerisch gestaltete Figur zu bauen.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erklärt, dies entspreche seinen Absichten und könne ihm dann auch zur Auflage gemacht werden.
Ratsmitglied Bacher (SPD) beantragt, die Zustimmung zur Gestaltung des Erkers zurückzustellen, bis die in Aussicht gestellte Fotomontage der Schusterjungenfigur vorliege. Erst dann solle der Stadtrat seine Zustimmung zur Änderung des Erkers am Bauvorhaben Holly erteilen. Bürgermeister Dr. Possel-Dölken verweist auf die Eilbedürftigkeit der übrigen Änderungsmaßnahmen. Ohne Zustimmung der Stadt könne nicht weitergebaut werden, und ein Baustop beeinträchtige letztlich die Fertigstellung des Konrad-Adenauer-Platzes.
Der Stadtrat beschließt mit 22 Ja-Stimmen bei 4 Nein-Stimmen:
Den von Bürgermeister Dr. Possel-Dölken geschilderten Änderungsmaßnahmen im Bereich des Baublocks III auf dem Konrad-Adenauer-Platz wird zugestimmt. Dies gilt nicht für die Gestaltung des Erkers am Gebäude Holly. Bevor darüber eine Entscheidung getroffen wird, verlangt der Stadtrat die Vorlage detaillierter Planungen und einer Fotomontage der geplanten Schusterjungenfigur.
Punkt 111/3: Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen
1. Ratsmitglied Schweizer (FWG) stellt die Frage, ob Dr. Bauschmann im Rahmen der Genehmigung des Abrisses des Gebäudes am Rebstock die Auflage zum Wiederaufbau gemacht worden sei.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erklärt, von einer solchen Auflage sei ihm nichts bekannt.
Dr. Bauschmann habe ihm erklärt, die ursprüngliche Absicht, das Objekt schnell wieder aufzubauen, könne er nicht verwirklichen, da ein Kompagnon aus finanziellen und steuerlichen Gründen ausgeschieden sei. Ob damit die Absicht des Wiederaufbaues fallen gelassen worden sei oder eine veränderte Planung eingereicht werden solle, sei ihm nicht bekannt.
Ratsmitglied Schwind (CDU) stellt die Frage, ob es nicht möglich sei, in einer Abbruchgenehmigung die Auflage des Wiederaufbaues zu machen.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erklärt, das nur dann möglich, wenn es sich um ein Gebäude handele, das unter Denkmalschutz steht.
I. Beigeordneter Dr. Hütte regt an zu prüfen, ob sich nicht ein WiederaufbaLgebot aus der Gestaltungssatzung der Stadt und der Denkmalzone des Kreises ergibt.
Die Verwaltung sagt zu, den gesamten Fragenkomplex zu prüfen und die Fraktionen diesbezüglich zu informieren.
2. Ratsmitglied Lorenz (FWG) erinnert daran, daß er bereits in der Vergangenheit auf die mangelhafte Ausführung der Straßenbaumaßnahme Rödernweg/Schubertstraße im Bereich des Anwesens Helmut Schmidt hingewiesen hat. Dem benachbarten Grundstückseigentümer laufe das Wasser bei starkem Regen in den Hauseingang. Er stellt die Frage,was die Verwaltung in dieser Sache getan hat bzw. zu tun gedenke.
Oberamtsrat Kaltenhäuser bestätigt, daß er von Bürgermeister Dr. Possel-Dölken auf den Mißstand hingewiesen wurde. Er habe einen Mitarbeiter der Bauverwaltung angewiesen, den Sachverhalt zu untersuchen und die erforderlichen Schritte einzuleiten. Im Augenblick könne er nicht sagen, was dort getan worden sei. Er sagt zu, Ratsmitglied Lorenz telefonisch zu informieren.
ng vom li 1984 P. IX
vom
'84
IX
g vom 1984 . IX
ig vom -J984 P. IX
- 26 -

