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Bürgermeister Dr. Possel-Dölken berichtet, der Betriebsinhaber habe erklärt, daß er den Betrieb so wieder aufbauen wollen, daß möglichst wenig Immissionen davon ausgehen.
Der Stadtrat beschließt mit 18 Ja-Stimmen, 7 Nein-Stimmen und 1 Stimmenthaltung:
Der Bauvoranfrage der Firma Hapak Hasdenteufel, Montabaur-Elgendorf, auf Wiederaufbau des Betriebes im Bereich des Bebauungsplanes "Horresser Pfad" wird zugestimmt.
Gestaltung des Baublocks III auf dem Konrad-Adenauer-Platz
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Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erinnert an die Absprache in der letzten Ausschußsitzung, wegen der geplanten Änderungen gegenüber der ursprünglichen Planung eine Stellungnahme des Büros Deilmann einzuholen. In diesem Zusammenhang haben - so berichtet Bürgermeister Dr. Possel-Dölken - Gespräche mit den Bauherren Hol ly und Intra unter Beteiligung von Dipl.-Ing. Klosterkamp vom Büro Deilmann stattgefunden. Die wesentlichen Änderungsabsichten seien von den Bauherren zurückgezogen worden.
Es bleibe bei den Schaufensterflächen zum Konrad-Adenauer-Platz aber auch zur Seite hin. Im Bauvorhaben Holly ergäben sich zum Steinweg hin geringfügige Veränderungen. Wegen der geplanten Nutzung (Speiserestaurant) sei im Erdgeschoß des Bauvorhabens Intra eine Veränderung der Schaufensterflächen erforderlich. Die Schaufensterflächen müßten kleingliedriger gestaltet werden. Diskutiert worden sei auch über die Frage der Müllablagerung. Ursprünglich habe man überlegt, hinter den Gebäuden gemeinsam eine Verkleidung für Müllbehälter zu errichten.
Davon sei man abgekommen, weil dies die Optik beeinträchtige. Vielmehr sollten in den Gebäuden Holly und Schröder intern Einrichtungen für das Aufstellung der Müllbehälter geschaffen werden. Auch im Gebäude Intra solle ein Raum für das Abstellen von Müllboxen eingerichtet werden.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken geht sodann auf die ursprünglich geplante Schaffung eines Erkers als Abschluß des Gebäudes Holly ein. Nach Aussage des Bauherrn sei dieser Erker wegen statischer Probleme nicht von der Baugenehmigungsbehörde genehmigt worden. In früheren Verhandlungen sei vom Bauherrn geplant worden, einen kleineren Erker zu errichten. Die jetzigen Planungen zielten darauf ab, ein Potest anstelle des Erkers zu bauen und darauf eine künstlerisch gestaltete Figur (Schusterjunge) zu errichten. Diese Figur solle etwa 50.000,-- DM kosten. Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erklärt, diese Absichten entsprächen nicht voll seinen Vorstellungen. Wenn aber der Bauherr eine solche Absicht zur Gestaltung des Konrad- Adenauer-Platzes habe, solle man ihn nicht daran hindern. Die Gestaltung der Figur solle vorher mit der Stadt abgestimmt werden. Der Bauherr habe sich bereiterklärt, vor der Auftragsvergabe Fotomontagen vorzulegen. Die Anderungsabsichten werden im Stadtrat zum Teil kritisch zur Kenntnis genommen.
Ratsmitglied Wahl (CDU) unterstreicht, die Begründung überzeuge keinesfalls. Vielmehr bestehe der Eindruck, als seien die statischen Probleme nur ein Vorwand. Ratsmitglied Schwind (CDU) empfiehlt, den Architekten mitzuteilen, daß man künftig die einmal erteilte Zustimmung zu einem bestimmten Bauvorhaben nicht mehr ändern werde.
Ratsmitglied Widner (SPD) stellt die Frage, was geschehe, wenn die Stadt auf der Einhaltung der ursprünglichen Planung bestehe. Oberamtsrat Kaltenhäuser erläutert, in diesem Fall könne nur eine Attrappe für den ursprünglich geplanten Erker geschaffen werden. Eine baulich nutzbare Einrichtung eines Erkers sei nicht mehr möglich.
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