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Änderungen der Tagesordnung: keine
Punkt 11/1: Beratung und Beschlußfassung über den Friedhofserweiterungsplan für den Friedhof im Stadtteil Horressen
1. Bei der Behandlung dieses Tagesordnungspunktes nimmt Gartenbau- und Landschaftsarchitekt Brüll, der den Plan für die Friedhofserweiterung erstellt hat, an der Sitzung teil.
Gartenbau- und Landschaftsarchitekt Brüll erläutert die Planung, die Kosten in Höhe von 73.000,-- DM verursacht.
Ratsmitglied Lorenz (FWG) meint, der Abstand von 35 - 40 cm zwischen den einzelnen Grabstätten sei zu gering. Die Leichenträger würden dadurch behindert. Er beantragt, den Abstand zu vergrößern, indem aus jedem Grabfeld jeweils eine Reihe herausgenommen wird.
Architekt Brüll weist darauf hin, daß bei Realisierung dieses Antrages 20 Grabstätten, also 40 Gräber entfallen würden. Die angestrebte optimale Raumausnutzung werde dadurch beeinträchtigt. Nach seiner Auffassung sei der Abstand von 40 cm ausreichend.
Der Antrag von Ratsmitglied Lorenz (FWG), den Abstand zwischen den Grabstätten zu vergrößern, indem aus jedem Grabfeld eine Grabreihe herausgenommen wird, wird von Bürgermeister Dr. Possel-Dölken zur Abstimmung gestellt.
5 Ratsmitglieder stimmen für den Antrag, 18 dagegen. Damit ist der Antrag mehrheitlich abgelehnt.
2. Anschließend beschließt der Stadtrat mit 19 Ja-Stimmen bei 4 Enthaltungen:
Dem von Gartenbau- und Landschaftsarchitekt Brüll in der heutigen Sitzung des Stadtrates vorgestellten Plan zur Erweiterung des Friedhofes im Stadtteil Horressen (Kostenaufwand: 73.000,-- DM) wird zugestimmt.
Ratsmitglied Roßbach (FWG) regt an, bei der Abräumung von alten Grabstätten alte und gut erhaltene Grabsteine nicht wegzuwerfen, sondern an geeigneter Stelle auf dem Friedhof abzustellen, wie das auch auf dem Friedhof in der Innenstadt geschehen sei.
Die Verwaltung erklärt, die Absicht dazu bestehe ohnehin.
Ratsmitglied Manns (CDU) spricht sich dafür aus, die Pflege des Friedhofes zu intensivieren. Die Pflegearbeiten würden - so Ratsmitglied Manns - jetzt nebenberuflich von einem städtischen Arbeiter, der kein gelernter Gärtner sei, durchgeführt. Der ihm dafür zur Verfügung gestellte Zeitrahmen reiche seines Erachtens nicht aus.
Amtsrat Kühnen sagt zu, diesen Hinweis zu prüfen. Notfalls würde die Pflege ergänzend durch städtisches Friedhofspersonal übernommen.
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