Akte 
Sitzung 11. Februar 1985
Entstehung
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Zusammenfassend stellt Bürgermeister Dr. Possel-Dölken fest:

1. Zum Ausbau im Straßenbereich wird übereinstimmend ein höhengleicher Ausbau ^

des Kirchplatzes an die Fußgängerzone vorgesehen. An der Kreuzung Kolping- ^

Straße ist eine optische Anpassung notwendig, um die Einfahrt in einen verkehrsbe- ^ ruhigten Bereich zu kennzeichnen. Außerdem soll eine Torsituation durch An- %

Pflanzung von Bäumen geschaffen werden. Weitere Möglichkeiten werden dem Planer g

offengelassen. ^

2. Der Stadtrat stimmt mit 11 Ja-Stimmen, 1 Enthaltung und 8 Nein-Stimmen dem Antrag der CDU-Fraktion zu, einen Teil des Verkehrs der Elisabethenstraße über die Sauertalstraße abfließen zu lassen. Etwaige Beschränkungen müssen erneut beraten und beschlossen werden.

3. Parkplätze sollen im Bereich des Finanzamtes und auf der gegenüberliegenden Straßenseite vorgesehen werden.

Hinweis:

An der Beratung und Beschlußfassung zu Bereich 5 haben die Ratsmitglieder Wahl, Stock und Schneider (alle CDU) und Eschenauer (FWG) wegen Vorliegen von Sonder­interesse nicht teiigenommen und den Sitzungstisch verlassen.

4. Zum Problem der Fahrtrichtung für den Anliefererverkehr im Bereich der Fuß­gängerzone führt Bürgermeister Dr. Possel-Dölken aus, es biete sich an,

für die Kirchstraße eine Einbahnregelung aus Richtung Bahnhofstraße vorzusehen, da die BahnhofStraße nur aus dieser Richtung befahren werden darf.

Ratsmitglied Kram (CDU) erklärt, daß er ebenfalls für diese Regelung sei, solange die Bahnhofstraße als Einbahnstraße in Richtung Innenstadt befahren wird.

Ratsmitglied Widner (SPD) spricht sich für die vorgeschlagene Lösung aus, da damit auch der Kreuzungsbereich vor dem "Haus Mons Tabor" entlastet wird.

Der Stadtrat beschließt mit 15 Ja-Stimmen und 1 Nein-Stimme, daß der Zuliefer­verkehr in der Fußgängerzone als Einbahnstraße von der BahnhofStraße in Richtung Kirche geführt wird.

Hinweis:

An der Beratung und Beschlußfassung haben die Ratsmitglieder Schneider, Keil,

Wahl und Stock (alle CDU), Stendebach (SPD), Lorenz, Höhn und Eschenauer (alle FWG) wegen Vorliegen von Sonderinteresse nicht teilgenommen und den Sitzungs­tisch verlassen.

Ratsmitglied Bächer (SPD) kritisiert die eingereichte Arbeit der "Stadtbauplan- Darmstadt". Er habe daher in der Sitzung vom 31.01.1985 eine Überprüfung der Möglichkeiten einer Honorarkürzung angeregt. Der Vorsitzende des Preisgerichtes habe nicht eindeutig bestätigen können, daß dieser Planer die Kriterien der Ausschreibung erfüllt habe.

Dr. Possel-Dölken erwidert, daß im Preisgericht alle eingereichten Vorschläge beurteilt wurden. Man sei zu der Entscheidung gekommen, die "Stadtbauplan-Darmstadt" habe einen prüfungsfähigen Vorschlag eingereicht, obwohl gewisse Abstriche zu machen seien. Dies sei aber bereits in die Bewertung eingeflossen. Er sehe daher keine Möglichkeit, im nachhinein eine Honorarkürzung vorzunehmen. Einen diesbe­züglichen Beschluß des Stadtrates werde die Verwaltung natürlich ausführen.

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