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Bereich 4: Kirchstraße zwischen dem Großen Markt und dem Kirchplatz
Die Pflasterung der Kirchstraße soll sich - so Ratsmitglied Kram (CDU) - sinnvoll vom Großen Markt her fortsetzen. Die CDU-Fraktion könne sich die Anlegung einer Mittelrinne mit einer Pflasterung zu den angrenzenden Gebäuden hin vorstellen. Auch hier solle eine vernünftige Synthese zwischen Natur- und Kunststein erarbeitet werden, dem Kunststein sei hierbei Vorrang einzuräumen. Die Kirchstraße solle als Verbindungsstraße zwischen Kirchplatz und Großer/Kleiner Markt durch ihre Fachwerkfassaden sprechen. Die CDU-Fraktion habe mehrere Bäume an den Stellen vorgesehen, wo jetzt die Ausbuchtungen für die Parkplätze sind. Dabei sei darauf zu achten, daß die Bäume an den Rand der jetzigen Straße gepflanzt werden, um den Geschäftsleuten weiterhin das Ausfahren ihrer Markisen zu ermöglichen, in die Kirchstraße seien die "Ählchen" jeweils bis zur nächsten Querstraße in die Pflasterung einzubeziehen, ausgenommen der Bereiche, wo das Pflaster bereits erneuert wurde. Bei der Beleuchtung gehe man davon aus, daß die Leuchten des Vorderen Rebstockes auch in der Kirchstraße angebracht werden. Zusätzlich sollten die "Ählchen" durch Eckkandelaber ausgeleuchtet werden. Hierzu müsse mit den Anliegern verhandelt werden, damit diese die Anbringung an den Häusern erlauben.
Zum Kirchplatz wünsche die CDU-Fraktion die Einbeziehung des Platzes in die Fußgängerzone. Dies sei ein weiterer Bereich, in dem der Verkehr über einen Platz geleitet werden müsse.
Die Vorstellung der CDU-Fraktion bezüglich der Aufstellung der Bäume wird nach Aussage des SPD-Fraktionsvorsitzenden Widner abgelehnt. Die Bäume verhinderten die Aufstellung von Tischen durch die Caf§s. Die SPD-Fraktion befürworte die Übernahme der Planung von Prof. Deilmann, jeweils gegenüber den Ausgängen der "Ählchen" Bäume anzupflanzen. Beim Pflastermaterial bittet der SPD-Sprecher die Detailabstimmung in der Farbauswahl zu berücksichtigen. Als sonstige Möblierung habe man die feste Anpflanzung der Bäume vorgesehen.
Die FWG-Fraktion ist gegen eine Anpflanzung von Bäumen. Ratsmitglied Eschenauer führt aus, man hoffe und erwarte, daß die Anlieger an ihren Fenstern Grün anbringen. Eine evtl. Abstufung des Pflasters gegenüber dem Bereich Kleiner/Großer Markt sollte man dem Planer überlassen. Oie Gassen zur Elisabethenstraße sollten mit Ausnahme des "Meudt's Ählchen" mit dem jetzigen Pflaster neu hergestellt werden.
Die "Ählchen" auf der anderen Seite der Kirchstraße sollten zur Zeit nicht verändert werden, da diese im Bereich des Bebauungsplanes "Altstadt III" liegen und dann gemeinsam mit den anderen Verkehrsflächen in diesem Gebiet ausgebaut werden. Ferner sollte man überdenken, ob man die Pflasterung in der Klostergasse, der Kirchstraße und dem Konrad-Adenauer-Platz anpassen soll. Ratsmitglied Eschenauer (FMG) spricht sich für eine Verwendung der Beleuchtung des Rebstockes im Bereich der Kirchstraße aus.
Bürgermeister Dr. Possel-Oölken faßt wie folgt zusammen:
1. Der Stadtrat stimmt überein, die Beleuchtung des Rebstockes auch in der Kirchstraße zu verwenden und die "Ählchen" mittels Eckkandelabern auszuleüchten.
Zur Ausleuchtung der Seitenählchen sind die Eckkandeiaber in den Ählchen an den Häusern zu befestigen.
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2. Im Bereich der Kirchstraße soll vorrangig mit Kunststeinpflaster gearbeitet werden.
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3. Der Stadtrat lehnt den Antrag der FWG-Fraktion, keine Bäume in der Kirchstraße 85
anzupflanzen, mit 17 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung und 3 Ja-Stimmen ab. IX
Ebenso abgelehnt wird der Vorschlag der SPD-Fraktion, die Bäume gegenüber den Seitenählchen anzupflanzen.
Abstimmungsergebnis: 6 Ja-Stimmen, 1 Enthaltung, 15 Nein-Stimmen g
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