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einen Baum dort aufzustellen, wo ihn Prof. Deilmann in seiner Planung vorgeschlagen habe, da er an diesem Standort keine Häuserfassaden verdecken könne. Ratsmitglied Kram (CDU) verneint die feste Anbringung einer Bühne, um eine Verschiebung der Proportionen der Eingänge des Rathauses zu verhindern. Der kleine Raum des Großen Marktes solle nicht weiter eingeengt werden. Man befürworte eine mobile Tribüne, die bei Bedarf aufgebaut, aber auch wieder weggenommen werden könne. Der Große Markt solle wie der Kleine Markt durch seine Pflasterung gestaltet werden und frei von Aufbauten bleiben. Zu guter letzt solle eine Vorrichtung zur Aufstellung der Weihnachtstanne oder des Kirmesbaumes installiert werden.
Ratsmitglied Widner (SPD) spricht sich ebenfalls für die Aufstellung eines Baumes aus. Eine andere Auffassung habe seine Fraktion zur Position und zur Art des Brunnens. Der Brunnen solle im Bereich vor dem Anwesen Heisser so aufgestellt werden, daß er von allen Seiten zu erreichen ist, um so mehr Kontakt zum Wasser zu ermöglichen.
Der FWG-Sprecher Eschenauer erklärt, daß seine Fraktion für die kleinere Lösung des sogenannten "Trogs" am Rathaus sei. Die Aufstellung eines Baumes und die Anbringung einer festen Bühne lehne man ab. Den Teil der Sauertalstraße bis zur Einmündung der Elisabethenstraße solle man in die Pflasterung des Großen Marktes einbeziehen.
Ratsmitglied Bächer (SPD) trägt vor, ein großer Baum verdecke weniger 'Fachwerk als ein kleiner, da die Krone über die Häuser
Ttinausgehen würde. Die SPD-Fraktion habe bei den Besichtigungen immer wieder festgestellt, daß ein großer Baum als Kommunikationspunkt angenommen werde. Daher solle man auf dem Großen Markt einen großen Baum anpflanzen.
Dr. Possel-Dölken trägt vor, die Entscheidung über die Größe und Art des Baumes solle man dem Planer überlassen. Er faßt die Vorträge der Fraktion zusammen und stellt diese zur Abstimmung:
1. Bei der Verkehrsführung ist lediglich ein Zulieferungsverkehr zu bestimmten Zeiten zugelassen. Die Entscheidung über die Fahrtrichtung wird zurückgestellt, bis über die Planung der Kirchstraße bzw. des Kirchplatezs entschieden ist.
2. Auf Anregung von Ratsmitglied Eschenauer (FWG) sollen Anschlüsse für Abwasser und Strom im Bereich des Großen Marktes vorgesehen werden, die z. B. anläßlich der Märkte benutzt werden können.
3. Der Stadtrat spricht sich gegen die Aufpflasterung einer festen Tribüne aus.
4. Mit 17 Ja-Stimmen und 6 Nein-Stimmen beschließt der Stadtrat die Aufstellung eines Baumes auf dem Großen Markt.
5. Als Pflasterung wird übereinstimmend eine Kombination von Natur- und Kunststein als Vorgabe für den Planer festgelegt.
6. Der Antrag der SPD-Fraktion, den Brunnen vor dem Anwesen Heisser anzubringen, wird mit 6 Ja-Stimmen und 17 Nein-Stimmen abgelehnt.
Zustimmung findet der Antrag der CDU- und der FWG-Fraktion, den Brunnen direkt vor dem Rathaus anzubringen.
Abstimmungsergebnis: 17 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen Hinweis:
Ratsmitglied Schneider (CDU) hat wegen Vorliegen von Sonderinteresse nicht an der Beratung und Beschlußfassung mitgewirkt und im Zuhörerraum Platz genommen.
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