Durch eine einheitliche Pflasterung des Bereiches Kleiner/Großer Markt wolle man den Doppelplatzcharakter dieser beiden Plätze unterstreichen. Bei ordnungsgemäßer Verlegung des Pflasters sei eine Begehbarkeit auch mit Damenschuhen gegeben.
Ratsmitglied Kram (CDU) präzisiert die Meinung seiner Fraktion zur Verkehrsführung. Es solle mit der Schloßverwaltung über eine Abfahrtmöglichkeit über den Hinteren Schloßberg verhandelt werden. Sofern keine Notwendigkeit bestehe, den Verkehr vom Schloß über den Vorderen Rebstock abfließen zu lassen, sei die CDU-Fraktion ebenfalls gegen einen Gegenverkehr im Bereich des Vorderen Rebstockes. Nach wie vor solle aber die Möglichkeit erhalten bleiben, den Verkehr aus der Bahnhofstraße sowohl über den Vorderen und den Hinteren Rebstock als auch über den Steinweg abfließen zu lassen. Dies bedeute eine einspurige Einbahnregelung für den Bereich des Kleinen Marktes und des Hinteren Rebstockes. Auf Anregung von Ratsmitglied Eschenauer (FMG) sagt Bürgermeister Dr. Possei-Dölken zu, bei den Bauarbeiten einheimisches Pflaster verlegen zu lassen, das in der Vergangenheit gesammelt wurde.
Abschließend faßt der Vorsitzende wiederum die relevanten Punkte zusammen und stellt diese zur Abstimmung:
1. Der Antrag der CDU-Fraktion, eine einspurige Einbahnregelung aus Richtung Kleiner Markt in Richtung Hinterer Rebstock zuzulassen, wird mit 14 Ja-Stimmen,
6 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen angenommen. Voraussetzung für diese Regelung ist aber, daß das Schloß nicht mehr auf eine Abfahrtmöglichkeit über den Vorderen Rebstock angewiesen ist.
Zuvor werden jedoch die Anträge der SPD-Fraktion auf Einbeziehung des Vorderen Rebstockes in die Fußgängerzone mit 17 Nein-Stimmen und 6 Ja-Stimmen und der FWG-Fraktion auf eine Einbahnregelung ohne Einschränkung mit 19 Nein-Stimmen,
3 Ja-Stimmen und 1 Enthaltung abgelehnt.
2. Zur Gestaltung findet dar Antrag der SPD-Fraktion, den Kleinen Markt mit einem Baum und einer Sitzgruppe zu möblieren nicht die Mehrheit des Stadtrates.
Abstimmungsergebnis: 6 Ja-Stimmen, 17 Nein-Stimmen.
Ebenso abgelehnt wird die Aufstellung eines Obelisken (Antrag der FWG-Fraktion). Abstimmungsergebnis: 3 Ja-Stimmen, 1 Enthaltung, 19 Nein-Stimmen.
3. Die Frage der Beleuchtung wird zurückgestellt, da hierüber einheitlich für den gesamten verkehrsberuhigten Bereich entschieden werden soll.
4. Der Stadtrat einigt sich darauf, daß der Antrag des I. Beigeordneten Dr. Hütte auf Anlegung von Bändern aus Platten mit in den Antrag der CDU-Fraktion einfließt. Es findet daher keine gesonderte Abstimmung statt.
Hinweis:
Ratsmitglied Lorenz (FUG) hat wegen Vorliegen von Sonderinteresse nicht an der Beratung und Beschlußfassung zu Bereich 2 mitgewirkt und im Zuhörerraum Platz genommen.
Bereich 3: Großer Markt
Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion Kram stellt fest, seine Fraktion habe sich bezüglich der Möblierung des Großen Marktes für folgende Lösung entschieden. Am Rathaus solle ein Brunnen an der Stelle angebracht werden, wo er sich bereits früher einmal befand. Die CDU-Fraktion könne sich einen Löwenkopf aus rotem Sandstein mit einem entsprechenden Auffangbecken aus dem gleichen Material vorstellen. Außerdem sei die CDU-Fraktion übereingekommen, auf dem Großen Markt
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