Akte 
Sitzung 11. Februar 1985
Entstehung
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Er solle daher frei von allen Baulichkeiten bleiben. Der Bereich vor der Gast­stätte "Taxi-Klause" solle neu überplant und überdacht werden. Eine besonders schwierige Aufgabe für den Planer sei die Pflasterung. Hier müsse eine gute Be­gehbarkeit gewährleistet sein und eine Anpassung zun Natursteinpflaster des Vorderen Rabstockes vorgenommen werden. Der Planer solle daher Vorschläge erarbeiten, wie das Natur­steinpflaster des ausgebauten Rebstockes im Bereich des Kleinen Marktes fort­geführt werden könne. Eine Kombination von Kunst- und Natursteinpflaster solle angeboten werden, um eine kostengünstige Lösung zu finden. Ratsmitglied Kram (CDU) erklärt, man gehe davon aus, daß das Haus Kleiner Markt 15 um ca. 2 m zurückge­nommen und mit Arkaden versehen werde.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion Widner spricht sich für eine Sperrung des Vorderen Rebstockes für den Fahrzeugverkehr aus. Er beantragt eine Sitzungsunterbrechung, um in der Fraktion nochmals über diesen Punkt zu beraten. Zur Möblierung des Kleinen Marktes habe man sich die Anpflanzung eines Baumes und die Anbringung einer Sitzecke vorgestellt. Vom Kleinen bis zum Großen Markt schlage die SPD-Fraktion eine Natur­steinpflasterung vor, die farblich zum Pflaster des Rebstockes und zum farblichen Charakter des Großen Marktes passe.

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Ratsmitglied Eschenauer (FWG) erklärt, die Pflasterung des Kleinen Marktes solle sich an die des Rebstockes anpassen. Es sei zu prüfen, ob hier überhaupt eine ^

Natursteinpflasterung möglich ist. Eine Unterbrechung der Pflasterung zwischen Großer <

Markt und Kirchstraße solle nicht erfolgen. Der Vordere Rebstock sei als Einbahn- " Straße in Richtung Schloß vorzusehen, da dies eine der einfachsten praktikablen Lösungen sei. Wenn man den Geschäftsleuten in der Kirchstraße zumute, daß der Zulieferverkehr mit Kleinfahrzeugen erfolgt, könne dies auch bei der Schloßver­waltung erfolgen. Eine Abfahrmöglichkeit wäre für kleinere Fahrzeuge über den Hinteren Rebstock gegeben. Ratsmitglied Eschenauer (FWG) schließt nicht aus, 3 vom

den Vorderen Rebstock in die Fußgängerzone einzubeziehen. Er weist gleichzeitig 11 198 $

darauf hin, daß während der Baumaßnahmen am Schloß auch große Lastkraftwagen über ^_ix den Hinteren Rebstock abgefahren seien und daher einer Einbeziehung des Vorderen Rebstockes in die Fußgängerzone nichts im Wege stehe.

Der I. Beigeordnete Dr. Hütte (CDU) gibt zum Möblierungsvorschlag der SPD-Fraktion zu bedenken, daß ein Baum die Häuserfassaden verdecken würde. Zur Pflasterung be­antragt er, streifenweise Platten zu verlegen, damit die Fußgängerzone auch für Damen begehbar sei. Dr. Possel-Dölken erwidert, daß er den Antrag der CDU-Fraktion auch so verstanden habe, daß dies ein möglicher Vorschlag sei.

Ratsmitglied Eschenauer (FWG) schlägt vor, auf dem Kleinen Markt einen Obelisk aus einheimischem Material aufzustellen, der als Hinweisgeber dienen könne. Evtl. Sitzmöglichkeiten wolle er nicht ausschließen.

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Zur Versorgung des Schlosses mit Lastkraftwagen führt Ratsmitglied Elsner (SPD) aus daß Fahrzeuge von bis zu 5,0 t zulässigen Gesamtgewicht in der Lage wären, über den Hinteren Rebstock abzufahren. Eine Verkehrsführung über den Kleinen Markt schließe diesen von der Verkehrsberuhigung aus. Auf Frage von Ratsmitglied Friemel (SPD) erklärt Dr. Possel-Dölken, die Schloßverwaltung habe bisher immer die Notwendigkeit einer Abfahrt über den Vorderen Rebstock betont . Er sagt zu, diese Frage erneut mit der Schloßverwaltung zu klären.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken unterbricht auf Antrag der SPD-Fraktion die öffentliche Sitzung für eine Fraktionsberatung.

Ratsmitglied Friemel (SPD) gibt das Ergebnis der Fraktionsberatung bekannt.

Die SPD-Fraktion sei nach wie vor der Meinung, den Vorderen Rebstock bis zur Abbiegung für den Fahrzeugverkehr zu sperren und in die Fußgängerzone einzu­beziehen. Die Anlieferung des Schlosses könne wie in der gesamten Fußgängerzone in den dafür bestimmten Zeiten erfolgen und der abfließende Verkehr über den Hinteren Rebstock geleitet werden. Zur Gestaltung biete sich die Schaffung eines zentralen Treffpunktes durch die Anbringung eines Baumes und einer Sitzgruppe an. Der Standort und die Größe des Baumes könnten so gewählt werden, daß die Häuser­fassaden freibleiben.

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