Ratsmitglied König (CDU) weist darauf hin, daß man nicht die gesamte Stadt gleichzeitig aufreißen könne, um Bauarbeiten durchzuführen. Man solle sich daher in der Bahnhofstraße auf ein Minimum beschränken. Da die Bahnhofstraße mehr eine Geschäftsstraße sei, hätten sich die Anlieger für die Schaffung von Parkmöglichkeiten ausgesprochen.
Ratsmitglied Friemel (SPD) gibt zu bedenken,die BahnhofStraße würde in ihrer Attraktivität hinter der Kirchstraße zurückstehen , wenn hier kein Ausbau erfolgt. Das Interesse der Anlieger sollte daher darin liegen, in der Bahnhof- straße ebenfalls einen verkehrsberuhigten Ausbau vorzunehmen. Dies sei nur durch Baumaßnahmen zu erreichen. Eine persönliche Befragung habe ergeben, daß viele Geschäftsleute der Meinung seien, nicht hinter die Kirchstraße zurücktreten zu wollen. Ein Abwarten führe aber dazu, daß für die Dauer von 1 bis 2 Jahren die BahnhofStraße im Nachteil gegenüber der Kirchstraße wäre.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken faßt die Punkte zusammen Vorgaben vorgegeben werden sollen:
die dem Planer als
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1. Die Fraktionen stimmen überein, kehr aus Richtung Wallstraße in
in der BahnhofStraße einen einspurigen Richtung Stadtmitte zuzulassen.
Ver-
2. Zur Verkehrsführung hat die CDU-Fraktion vorgeschlagen, eine Fahrspur in Mitte der BahnhofStraße mit beiderseitigen Parkmöglichkeiten auszubauen. Alternativ soll der Planer einen Vorschlag für schräges Parken erarbeiten.
Die SPD-Fraktion schlägt versetztes Parken und eine Verschwenkung der Fahrbahn vor. In der anschließenden Abstimmung findet der Vorschlag der CDU-Fraktion mit 14 Ja-Stimmen bei 8 Nein-Stimmen die Mehrheit des Stadtrates.
3. Der Antrag der SPD-Fraktion auf niveaugleichen Ausbau der Bahnhofstraße mit entsprechender Pflasterung wird mit 5 Ja-Stimmen und 17 Nein-Stimmen abgelehnt.
Der Vorschlag der CDU-Fraktion, im Bereich der BahnhofStraße keine baulichen Veränderungen vorzunehmen, findet mit 17 Ja-Stimmen und 5 Nein-Stimmen die Mehrheit des Stadtrates.
4. Der Stadtrat beschließt mit 19 Ja-Stimmen und 3 Nein-Stimmen,die Grüngestaltung der Bahnhofstraße mittels mobilen Bäumen vorzunehmen. Eine feste Anpflanzung von Bäumen ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgesehen.
5. Im Stadtrat herrscht Einvernehmen darüber, daß an der bestehenden Beleuchtung in der Bahnhofstraße keine Veränderungen vorgenommen werden.
Hinweis:
Die Ratsmitglieder Keil (CDU) und Stendebach (SPD) haben wegen Vorliegen von Sonderinteresse nicht an der Beratung und Beschlußfassung zu Bereich 1 teilgenommen, Sie haben den Sitzungstisch verlassen und im Zuhörerraum Platz genommen.
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Bereich
Kleiner Markt bis zum Großen Markt
Für die CDU-Fraktion erklärt Ratsmitqlied Kram, der Vordere Rebstock müsse in die Fußgängerzone einbezogen werden.Die Versorgung des Schlosses erfordere aber zunächst noch einen abfließenden Verkehr über den Vorderen Rebstock. Damit könne auch eine Überbelastung des Steinwegs vermieden werden. Auf längere Sicht könne man aber den Verkehr aus dem Vorderen Rebstock herausziehen. Der Kleine Markt eigne sich nach Meinung der CDU-Fraktion nicht für eine Möblierung mit Bäumen und Sitzgruppen.
von
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