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Sie solle daher möglichst einfach gestaltet werden. Der Großer Markt lebe von seinen Bauten. Als Standort für den Brunnen habe er den Eingang zur Sauertal Straße vorgesehen, da dies die Sonnenseite des Großen Marktes sei. Er habe an Gußeisen als Material für den Brunnen gedacht. Zum Kleinen Markt regt Dr. Schirmacher an, das Erdgeschoß des Hauses Kleiner Markt 13 wieder in seinem ursprünglichen Zustand herzustellen. Er habe am Kleinen Markt einen weiteren Brunnen vorgesehen, damit der Weg in den Rebstock vom Fußgängerraum abgetrennt sei. Auf längere Sicht müsse man Überlegungen anstellen, die zum Teil sehr veränderten Bauten wieder herzustellen bzw. so zu ändern, daß sie sich dem Gefüge anpassen.
Eine Anregung des I. Beigeordneten Dr. Hütte (CDU), die Torsituation im Bereich der oberen Kirchstraße durch eine Kennzeichnung im Pflaster vorzunehmen, findet nicht die Zustimmung von Dr. Schirmacher. Eine Markierung erscheint ihm nicht ausreichend. Er sei in jedem Falle für die Errichtung einer baulichen Substanz.
7. Prof. Dipl. Ing^_Deilmann
Die Plankonzeption von Prof. Deilmann wird von dessen Mitarbeiter, Herrn Leyer, vorgestellt. Eine Besichtigung der Innenstadt habe ergeben, daß sich alle Initiativen dem gewachsenen Ortsbild unterzuordnen hätten. Der gesamte Bereich der Bahnhofstraße bis zur Kirchstraße könne als Fußgängerzone behandelt werden. Herr Leyer erklärt, die Erschließung der Bahnhofstraße habe man sich als Einbahnstraße vom Steinweg her gedacht, um so den Einmündungsbereich Bahnhofstraße/Wall Straße zu entlasten. Für den Bereich Kirchstraße/Großer und Kleiner Markt habe man sich vorgestellt, daß die Elisabethenstraße von beiden Richtungen befahren, die Fläche vor der Kirche aber als ein einheitlicher Platz ausgebaut werde. Die gesamte verkehrsberuhigte Zone solle mit einem einheitlichen Belag ausgestaltet, die unterschiedlichen Straßenbedeutungen durch gezielt eingepflanzte Bäume gekennzeichnet werden.
Die Gestaltung des Kleinen Marktes solle durch eine gezielte Anpflanzung kleinerer Bäume und die Anbringung von Sitzgelegenheiten die Gebäudefassaden zur Geltung kommen lassen. Die unregelmäßige Form der Kirchstraße könne durch eine einfache Rinne in der Mitte unterstrichen werden. Die "Seiten- ählchen" könnten durch kleinere Bäume und eine entsprechende Pflasterung in die Kirchstraße hineingezogen werden. Auf dem Großen Markt schlage sein Planungsbüro vor, den Brunnen an der Schattenseite anzubringen. Die Sonnenseite stehe zur Aufstellung von Tischen für Besucher der Fußgängerzone zur Verfügung. Herr Leyer führt aus, das Architektenbüro von Prof. Deilmann habe eine Leuchte eigens für Montabaur entwickelt. Im Bereich der Kirche sei festzustellen, daß dort bereits ein Ausbau durchgeführt wurde. Hier solle im Zusammenspiel mit der Häuserzeile gegenüber der Kirche ein neuer Platz entstehen. Eine gezielte Anpflanzung von Bäumen vor dem alten Finanzamtsgebäude solle den Eingang zum Altstadtbereich kennzeichnen und herausstreichen. Zur Größe des Baumes im Bereich des Großen Marktes erläutert Herr Leyer auf Frage des I. Beigeordneten Dr. Hütte (CDU), der Baum solle nicht so groß werden, daß er die Ansicht des Schlosses verdeckt. Die Verkehrsführung sei in Richtung Amtsgericht vorgesehen, um größere Schwierigkeiten im Bereich der Kreuzung Bahnhofstraße/Wall Straße auszuschließen. Vielmehr sei dort an die Anlegung eines großzügigen Fußgängerüberweges gedacht.
Zum Einwand des I. Beigeordneten Dr. Hütte (CDU)) den Wunsch der Anlieger nach einer Verkehrsführung in umgekehrter Richtung zu respektieren, bemerkt Herr Leyer, die Anlieger würden auch die vorgeschlagene Lösung akzeptieren, wenn ihnen die Vor- und Nachteile dieser Lösung erklärt würden.
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