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Das Podest diene als benutzbarer Vorraum zum Rathaus, der entsprechend der Dominanz der Rathausfassade in diesem Bereich Aktivitäten erlaube.
Auf Frage von Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erklärt Dipl. Ing. Sommer, der Spielbrunnen auf dem Großen Markt sei so geplant, daß das Wasser aus dem eigentlichen Brunnen in einer schmalen Rinne bis zur Rathaustreppe geführt und von dort mittels einer Umwälzpumpe wieder zum Brunnen zurückbefördert wird.
2. Prof. Dipl._Ing._Architekt_Bredow
Da das Planungsbüro "StadtbauPlan Darmstadt" nicht erschienen ist, erhält der Vorsitzende des Preisgerichtes Prof. Bredow die Gelegenheit, das Ergebnis der Bewertung des Preisgerichtes zu erläutern.
Prof. Bredow spricht der Stadt Montabaur seinen Dank für die Umwandlung des geplanten Gutachterverfahrens in einen Wettbewerb aus. Ein Wettbewerb erleichtere sowohl den Preisrichtern als auch den Teilnehmern eine Objektivierung der Planungsarbeiten. Er erklärt, dem Preisgericht hätten die Entwürfe Vorgelegen, ohne daß die Verfasser bekannt waren. Die Entscheidung sei daher völlig neutral und objektiv getroffen worden. Die zusätzliche Einladung ortsansässiger Büros habe dem Preisgericht Schwierigkeiten bereitet, da die anderen Büros sich auf eine Konkurrenz unter 5 Planern eingestellt hätten, diese sich aber auf 7 vergrößert habe. Man habe bei der Bewertung festgestellt, daß das Bemühen einiger Planverfasser dahin gegangen sei, "alle Register" zu ziehen. Das Preisgericht sei aber der Meinung, die Stadt Montabaur brauche nicht alle vorgeschlagenen Maßnahmen, da die Straßenzüge überschaubar und zum Teil sehr schöne Fassaden vorhanden seien. Man müsse daher mit der Anpflanzung von Bäumen relativ vorsichtig sein, damit der Blick auf die Häuserzeilen und die Marktplatzfassaden frei bleibe. Das Preisgericht habe vorgeschlagen, am Großen Markt einen kleinen Brunnen an der Rathauswand anzubringen. Diese Vorstellungen seien in die Bewertung des Preisgerichtes eingeflossen.
Prof. Bredow führt weiter aus, bei der Lösung des Wettbewerbs gebe es noch Problempunkte. Im Bereich Kleiner Markt/Rebstock entstehe eine Konkurrenz zwischen der eigentlichen Verkehrsberuhigung und der Verkehrsführung in den Vorderen Rebstock hinein. Hierauf habe der noch zu bestimmende Planer ein großes Augenmerk zu legen.
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3. Architekt Dipl. Ing. Fetz
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Architekt Dipl. Ing. Fetz erklärt, für ihn seien die formale Ausprägung und der ökonomisch funktionale Bereich des verkehrsgerechten Ausbaues der Innenstadt von Montabaur wichtig. Die Stadt Montabaur stehe in Konkurrenz zu Ein- Dm
kaufsmärkten auf der "grünen Wiese", die ein Vielfaches der Verkaufsfläche 5
ausweisen könnten. Für ihn sei dieses Problem vorrangig, andere Bereich, wie X
z. B. die Freizeitgestaltung in der Innenstadt hätten daher nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Die Kirchstraße sehe er als einen Verkaufsbereich an, den man mit einer offenen Passage vergleichen könne. Er habe daher die Aufstellung von Verkaufspavillons in der Mitte der Kirchstraße vorgeschlagen, um so das Angebot an Verkaufsflächen zu erweitern. Die Attraktivität der Kirch- om
Straße für Kaufinteressenten sei damit gestiegen. In der BahnhofStraße habe er 5 Parkmöglichkeiten in der Nähe der Geschäfte vorgesehen. Dipl. Ing. Fetz führt X
aus, damit wolle er dem Bedarf an Stellplätzen in Montabaur gerecht werden.
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