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Öffentliche Sitzung
Änderungen der Tagesordnung: keine
Punkt 1: Bekanntgabe der Planungen für die innerstädtische Hauptverkehrszone mit Vorrang für Fußgängerverkehr aufgrund der Planentwürfe (Vorstellung durch die Planverfasser)
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erklärt, die heutige Sitzung des Stadtrates sei als Informationsmöglichkeit für die Ratsmitglieder vorgesehen. Den Planverfassern werde Gelegenheit zur Vorstellung ihrer Plankonzeption gegeben. Danach bestehe jeweils die Möglichkeit für Fragen durch die Ratsmitglieder.
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Dipl. Ing. Sommer erläutert die Plankonzeption der Planungsgruppe Bonn. Wesentlich bei der Verkehrskonzeption sei die Schaffung eindeutiger Voraussetzungen für den Begegnungsverkehr an den Kreuzungspunkten Wallstraße/BahnhofStraße und Gelbach- straße/Kolpingstraße. Der gesamte Verkehr solle mit Ausnahme des Anliefer-/ Zulieferverkehrs an diesen Kreuzungspunkten abgefangen und zu den vorhandenen Parkplätzen abgeleitet werden. Die Kirchstraße solle als Fußgängerzone mit den beiden wesentlichen Plätzen Großer und Kleiner Markt verkehrsberuhigt ausgebaut werden. Eine spärliche Möblierung diene der Unterstreichung der mittelalterlichen Fassaden dieser beiden Plätze. Für die Gestaltung des Großen Marktes schlägt die Planergruppe Bonn u. a. einen kleinen Brunnen mit Spielfiguren aus Bronze, ein Podest vor dem Rathaus sowie eine spärliche Begrünung mit Lorbeerbäumen vor. Durch eine Umgestaltung des Kleinen Marktes in Art des Großen Marktes soll zwischen beiden Plätzen ein Spannungsverhältnis hergestellt werden. Bei der Kirchstraße sei die Hineinführung der "Ählchen" in die Kirchstraße besonders wichtig. Hierzu sollten die "Ählchen" in der gleichen Art wie die Kirchstraße gepflastert und am Eingang zur Kirchstraße mit einer Holzpergola versehen werden.
Dipl. Ing. Sommer stellt eine speziell für die Stadt Montabaur entwickelte Straßenleuchte vor, die allen wesentlichen Nutzungsanforderungen einer Fußgängerzone genüge. Diese Lampen könnten begrünt werden, ohne daß die mittelalterlichen Fassaden verdeckt würden. Zur Verkehrsberuhigung habe man eine Pflasterung und Fahrbahnverschwenkungen vorgesehen. Probleme habe es im Bereich um die Kirche gegeben. Zum einen sei bereits eine Planung vorgegeben und zum anderen befinde sich hier ein wichtiger Einmündungsbereich. Diese Probleme versuche man durch eine stufenweise Heranführung an den eigentlichen Fußgängerbereich in der Kirchstraße zu lösen. Damit habe man optisch einen Vorraum vor der Kirche geschaffen. Eine klare Trennung zwischen Fährverkehr und der Fußgängerzone könne durch Polter oder Markierungen erreicht werden.
Dr. Possel-Dölken fragt an, ob das Podest vor dem Rathaus nicht eine Hemmschwelle für die Besucher darstellen könne.
Dipl. Ing. Sommer verneint diese Frage mit einem Hinweis auf die Größe des Podestes. Ein kleines Podest könne durchaus als Hemmschwelle wirken. Das vorgeschlagene Podest sei als Teil des Platzes konzipiert und vermindere die bereits bestehende Schwelle, indem der Aufgang zum Rathauseingang abgestuft werde.
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