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Stadtratsfraktion — Fraktionsvorsitzender —
Paul Widner
Herrn Bürgermeis Dr.Possel-Dölken Rathaus
5430 Montabaur D/ Westerwälder Zeitung
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Humbachstraße 5 5430 Montabaur
27.3.1988
Te). (02602) 4486
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Anlage Nr. 1
(*-
Sehr geehrter Herr Bürgermeister
Im Katastrophenschutzplan für das Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich ist die Stadt Montabaur als sog. Auffangbereich für eine evtl.
Evakuierung vorgesehen. Der zu evakuierenden Wohnbevölkerung ^
müssen in den Auffangbereichen Hilfe bei der Unterbringung und Versorgung angeboten werden. Darüber hinaus ist Schwerpunkt der Planung in den Auffangbereichen Aufbau und Betrieb von Notfallstationen zur Überprüfung einer evtl.Strahlenbelastung. )gg"*
Ich bitte die Verwaltung um Beantwortung nachstehender Fragen im öffentlichen Teil der nächsten Stadtratss itzun g. Gleichzeitig erbitte ich eine schriftliche Beantwortung der Frage n.
*1. Wann , wie und von wem erfolgte die Unterrichtung der Stadt vo!
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Montabaur darüber, daß als Bestandteil des Katastrophenschutz-. planes die Stadt Montabaur als sog. Auffangbereich im Falle einer Reaktorkatastrophe in Mülheim-Kärlich den zu Evakuieren - den Hilfe bei der Unterbringung und Versorgung anbieten muß?
2.Wie groß ist die Anzahl der Personen, denen Montabaur Hilfe [gg{
bei Unterbringung und Versorgung anbieten muß. ^
3.In welchen Hotels,Pensionen,Jugendherberge oder anderen Notunterkünften im Bereich der Stadt Montabaur sollen im einzelnen wieviele Evakuierte untergebracht werden?
4. Welche Planungen und Vorkehrungen bezüglich dieser Unterbringung im Bereich der Stadt Montabaur wurden bisher im einzelnen durchgeführt, welche müssen noch im einzelnen durchgeführt werden, und sind die betroffenen Notunterkünfte über die bereit zustelländen Plätze informiert ?
Bankverbindung: Voiksbank Montabaur, BLZ 570 910 00, Kto. 137 006

