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Rabatt gewähre. Die Kosten im Falle der Auftragsvergabe an die Firma Alzen würden demnach 7.000,-- DM betragen, die Firma Nickel verlange 9.100,-- DM.
Mit Forstamtsrat Reifenberger sei - entsprechend der Empfehlung im Ausschuß - darüber gesprochen worden, ob die Pflanzarbeiten durch den Waldarbeiter Nöller und den jetzt beim Bauhof beschäftigten früheren Waldarbeiter Roos erfolgen könnten. Forstamtsrat Reifenberger habe - so Oberamtsrat Kaltenhäuser - mitgeteilt, der Arbeitsanfall im Stadtwald ließe den Einsatz des Waldarbeiters Nöller bei diesen Pflanzarbeiten nicht zu.
I. Beigeordneter Dr. Hütte verweist darauf, daß der Forstarbeiter Nöller aus gesundheitlichen Gründen nicht mit Holzfällerarbeiten betraut werden kann. Es sei aus seiner Sicht ohne weiteres möglich, ihn für diese Arbeiten freizustellen. Ziel seines Vorschlages sei es gerade gewesen, dafür zu sorgen, daß dieser Waldarbeiter, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mit schweren Arbeiten beauftragt werden kann, sinnvoll eingesetzt werden kann. Die Freistellung des ehemaligen Waldarbeiters Roos, der jetzt beim Bauhof eingesetzt ist, sei - so Oberamtsrat Kaltenhäuser - aus seiner Sicht ohne weiteres möglich.
Es wird vereinbart, daß der städt. Arbeiter Roos vom Bauhof freigestellt werden soll. I. Beigeordneter Dr. Hütte wird sich für die Freistellung des Waldarbeiters Nöller einsetzen.
Ratsmitglied Schweizer (FWG) regt an, in dieser Anlage keine bodendeckenden Pflanzen anzubringen, sondern eher Rasenflächen einzusäen oder Sträucher zu pflanzen. Die Säuberung der mit bodendeckenden Pflanzen versehenen Flächen sei sehr personal intensiv.
Es wird folgendes vereinbart:
Die Pflanzarbeiten sollen nach Möglichkeit von den städt. Waldarbeitern durchgeführt werden. Über die Art der Pflanzung, die im Frühjahr nächsten Jahres vorgenommen werden soll, wird im Haupt- und Finanzausschuß und Bauausschuß unter Hinzuziehung des Landschaftsplaners Brüll erneut beraten, um nach Möglichkeiten zu suchen, eine Pflanzung vorzunehmen, die in der Unterhaltung weniger Personaleinsatz erfordert.
Punkt 1/3: Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen
1. Ratsmitglied Widner (SPD) erkundigt sich nach dem Stand der Verhandlungen mit Hugo Kochern bezüglich der Veräußerung der ehemaligen Schule in Reckenthal.
Die Verwaltung teilt mit, man habe von Herrn Kochern noch keine Mitteilung erhalten, daß er einen Kaufinteressenten gefunden habe.
Ratsmitglied Widner (SPD) ist der Auffassung, man müsse Herrn Kochern eine Frist setzen und - falls diese fruchtlos verstreiche - nach anderen Möglichkeiten einer sinnvollen Nutzung des Gebäudes suchen. In diesem Zusammenhang erinnert er daran, daß ein Kollege von ihm an der Anmietung des Gebäudes interessiert sei.
Die Verwaltung sagt zu, Herrn Kochern aufzufordern, innerhalb einer angemessenen Frist einen Interessenten zu benennen. Andernfalls werde man versuchen, das Gebäude zu vermieten. Der Herrn Widner bekannte Interessent an einer Anmietung möge sich in dieser Angelegenheit mit der Verwaltung einmal in Verbindung setzen.
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g vom 1983 VIII

