Akte 
Sitzung 24. November 1983
Entstehung
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2. Ratsmitglied Widner (SPD) verweist darauf, daß vor der Bank am Fuße des Schloßberges gegenüber der Firma Pulte nach wie vor Kraftfahrzeuge parken.

Die Verwaltung erklärt, es sei beabsichtigt, dort Findlinge zu setzen, um ein Befahren der Freifläche zu vermeiden. Der Auftrag sei erteilt, die Findlinge seien jedoch noch nicht geliefert.

3. Ratsmitglied Widner (SPD) verweist darauf, daß vor dem Eingang des alten Rathauses Jugendliche ihre Mofas parken und es deshalb kaum möglich sei, den Durchgang zum Rathaus, zu der Telefonzelle oder über den Bürgersteig

zu finden. Offensichtlich werde hier ein Bedürfnis der Jugendlichen deutlich, ihre Mofas an gut zu beaufsichtigender Stelle abzustellen und sich zwangslos vor dem Rathaus zu treffen.

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Die Aussagen von Ratsmitglied Widner (SPD) werden von anderen Ratsmitgliedern bestätigt. In der Diskussion werden verschiedene Vorschläge zur Lösung des Problems unterbreitet (Ausweisung von Parkplätzen für Krafträder im Bereich des Konrad-Adenauer-Platzes, Anbringen abschließbarer Boxen, Ausweisung von Abstellflächen für Krafträder im Bereich des Großen Marktes). Über den Fragen­komplex soll in einer der nächsten Ausschußsitzungen diskutiert werden, um eine Lösung des Problems herbeizuführen.

4. I. Beigeordneter Dr. Hütte verweist darauf, daß die Bürgersteige vor dem Haus Kunoth des öfteren benutzt werden, um dort Kraftfahrzeuge abzustellen. Er regt eine stärkere Überwachung durch die Polizei und den Polizeivolizugsbeamten der Verbandsgemeinde an.

5. Ratsmitglied Widner (SPD) verweist darauf, daß in der Werbhausgasse häufig Kraftfahrzeuge abgestellt werden und deshalb Fußgänger diese enge Straße kaum passieren könnten.

6. Ratsmitglied Hildegard Diehl (CDU) macht darauf aufmerksam, daß in der Plötzgasse ebenfalls Fahrzeuge so abgestellt werden, daß Fußgänger kaum einen Durchgang finden können.

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7. Ratsmitglied Bächer (SPD) regt an, die Verwaltung möge in anderen Städten nachfragen, wie man dort das Problem des Parkens von Krafträdern im inner­städtischen Bereich gelöst habe. Er verweist insbesondere auf die Lösung in der Stadt Koblenz.

Die Verwaltung sagt zu, entsprechende Anfragen zu starten.

8. Oberamtsrat Kaltenhäuser verweist auf die Ortsbesichtigung mit Vertretern der Fraktionen des Stadtrates bezüglich des Standortes der Unterstellhalle "Am Backes" im Stadtteil Eigendorf. Der Grundstückseigentümer, auf dessen Fläche man die Wartehalle habe aufstellen wollen, sei nicht bereit, die be­nötigten Flächen zur Verfügung zu stellen. Es bleibe somit nur als Standort die Fläche neben der Telefonzelle.

In der Diskussion wird zum Teil die Auffassung vertreten, man solle dort keine Wartehalle aus Holz abstellen, weil diese dort nicht hinpasse und die Sicht auf die restaurierte Fachwerkfläche des alten Backhauses verstelle. Anderer­seits wird argumentiert, auch eine Wartehalle aus Glas oder Plastik beein­trächtige das Ortsbild.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken läßt über den Antrag abstimmen, eine Wartehalle aus Holz auf der Fläche vor der Telefonzelle aufzustellen.

Der Antrag wird mit 17 Ja-Stimmen, nommen.

Nein-Stimmen

Enthaltungen ange-

g vom 1983 . VIII