Akte 
Sitzung 22. September 1983
Entstehung
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c) Bezüglich des Grundstückes Hagelauer habe der Stadtrat ja bereits einen Beschluß gefaßt. Frau Hagelauer habe ihre grundsätzliche Bereitschaft erklärt, die benötigten Grundstücksflächen an die Stadt abzugeben. Die Entschädigung solle durch einen Grundstückstausch erfolgen. Die dazu er­forderlichen Flächen wolle die Stadt im Rahmen des Bodenordnungsverfahrens im Baugebiet "Altstadt III" zur Verfügung stellen. Frau Hagelauer habe sich jedoch nicht endgültig entschieden, welche Grundstücksflächen sie von der Stadt im Tauschwege zu erwerben wünscht. Dies behindere die Baumaßnahme im Augenblick noch nicht. Im übrigen habe Frau Hagelauer die Bereitschaft signalisiert, ihr Einverständnis zu einer vorzeitigen Baugenehmigung zu erteilen, wenn Flächen für den Straßenbau benötigt werden.

Ratsmitglied Manns (CDU) stellt die Frage, wann die Teilfläche des Grundstückes Karl-Heinz Schneider erworben werden soll.

Die Verwaltung teilt mit, dieses Grundstück werde erst im nächsten Jahr benötigt Dem entsprechend solle der Erwerb auch im nächsten Jahr abgewickelt werden.

Punkt 1/2: Vergabe von Aufträgen Es stehen keine Auftragsvergaben an.

Punkt 1/3: Beratung und Beschlußfassung über die Festlegung des Standortes für die Errichtung einer Trafo-Station der KEVAG im Bereich der Albertstraße/Rheinstraße

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken verweist auf die Diskussion im Haupt- und Finanz- und Bauausschuß. Dabei sei eine Entscheidung über die Festlegung des Standortes für die Errichtung einer Trafo-Station zurückgestellt und die Verwaltung beauf­tragt worden, mit der KEVAG un der Kath. Kirchengemeinde darüber zu verhandeln.

Dieses Gespräch habe stattgefunden und folgendes ergeben:

Wenn überhaupt, komme für die Pfarrgemeinde nur der Standort an der Albertstraße in Frage. Den Alternativstandort (Rheinstraße) lehne die Pfarrgemeinde aus mehreren Gründen ab. Bei der Errichtung der Trafo-Station an der Albertstraße könne das Ge­bäude in die Böschung gebaut, also verdeckt werden. Dann werde nur der Betonmast sichtbar. Dieser solle noch in Richtung Wiedstraße versetzt werden, um Sichtbe­hinderungen zu vermeiden. Bei dem Gespräch mit der Kirchengemeinde und der KEVAG sei noch die Frage geprüft worden, ob es nicht möglich sei, die Trafo-Station in die Böschung entlang der Albertstraße zu bauen und den Betonmast an die Grundstücks­grenze südlich des Kindergartens zu verlegen. Dies würde aber die Verlegung eines Erdkabels durch das Grundstück des Kindergartens erfordern, und dieses Erdkabel dürfte nicht überbaut werden. Dagegen hat sich die Kath. Pfarrgemeinde ausgesprochen.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken schlägt vor, dem Standort zuzustimmen und nicht einen Standort zu fordern, mit dem weder die KEVAG noch die Grundstückseigentümerin einverstanden sei. überdies sei zu bedenken, daß der vorgesehene Standort aus der städtebaulichen Sicht durchaus vertretbar sei.

Auf Antrag von Bürgermeister Dr. Possel-Dölken beschließt der Stadtrat mit 20 Ja-Stimmen und 3 Stimmenthaltungen:

Dem Standort der Trafo-Station an der Albertstraße wird - entsprechend dem Vorschlag der KEVAG - zugestimmt mit der Maßgabe, daß der Standort des Betonmates zwischen der Grundstückseigentümerin und der KEVAG noch abzustimmen ist.

Ratsmitglied Hubert Hannappel (CDU) hat wegen Vorliegen von Sonderinteresse (Verwaltungsratsmitglied der Kath. Kirchengemeinde) an der Beratung und Beschluß­fassung nicht mitgewirkt und den Sitzungsraum verlassen.

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