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Für die FWG-Stadtratsfraktion hieß deren Vorsitzender Paul Heinz Schweizer Herrn Dr. Paul Josef Possei-Dölken und seine Familie in Montabaur willkommen. Mit diesem Tag sei die bürgermeisterlose Zeit beendet und Dr. Possel-Dölken übernehme das verantwortungsvolle Amt des ersten Bürgers dieser Stadt. Der FWG-Fraktion sei bewußt, daß die Aufgaben des Bürgermeisters nicht leicht seien. Niemand könne es allen recht machen. Diese Aufgaben seien umso leichter zu lösen, je besser die Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister und Stadtrat funktioniere. Es sei die gemeinsame Aufgabe, im Widerstreit der Interessen die Gemeinsamkeiten zu suchen. Die gemeinsame Suche nach dem Guten sei das feste und bindende Fundament für die weitere Entwicklung der Stadt. Die FWG sei zu dieser Gemeinsamkeit bereit.
Paul Heinz Schweizer wünschte Dr. Possel-Dölken für seine Tätigkeit als Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur viel Erfolg.
Im Namen der Ortsbürgermeister beglückwünschte Ewald Hübinger, Niederelbert, den neuen Bürgermeister Dr. Possel-Dölken. Die Ortsbürgermeister hofften, daß die Lücke, die der Tod von Wilhelm Mangels aufgerissen habe, von dem neuen Bürgermeister geschlossen werden könne. Die 24 Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Montabaur betrachteten sich nicht als "Einzelkämpfer". Vielmehr handele es sich um eine gut eingespielte "Seilschaft". Man werde die ganze Kraft einsetzen, das bisher Erreichte zu sichern und fortzuentwickeln. Ewald Hübinger verwies darauf, daß die Verbandsgemeinde Montabaur die Aufbauphase mit Bravour gemeinstert habe. Dies bilde die Grundlage für eine gedeihliche Fortentwicklung.
Landrat Dr. Norbert Heinen übermittelte Dr. Paul Josef Possel-Dölken die Glückwünsche des Westerwaidkreises, seine persönlichen Glückwünsche, aber auch die Glückwünsche der Kommunalaufsicht zur Einführung in sein neues Amt als Bürgermeister der Verbandsgemeinde und der Stadt Montabaur. Die Einführung des neuen Bürgermeisters sei ein bedeutendes Ereignis, nicht nur für die Verbandsgemeinde und die Stadt und für den Amtsinhaber. Wer die Spannung im Zusammenhang mit der Bewerberauslese miterlebt habe, der wisse, daß dieses Ereignis über die Grenzen der Verbandsgemeinde Montabaur hinaus Bedeutung erlange. Immerhin sei Montabaur die Kreisstadt und die Verbandsgemeinde Mbntabaur die größte Verbandsgemeinde im Land Rheinland-Pfalz. Zunächst müsse man den neuen Bürgermeister zu seinem Amt beglückwünschen, man könne aber auch durchaus auch die Verbandsgemeinde und die Stadt zu ihrer Wahl beglückwünschen. Er sei überzeugt - so Landrat Dr. Heinen daß man eine gute Wahl getroffen habe. Der neue Bürgermeister bringe eine gute Voraussetzung mit, das Amt des gemeinsamen Bürgermeisters von Verbandsgemeinde und Stadt erfolgreich zu begleiten. Landrat Dr. Heinen machte auf die außergewöhnlichen Gestaltungsmöglichkeiten aufmerksam, die nach der Gemeindeordnung von Rheinland-Pfalz seinen Bürgermeistern offenstehen.^Das Amt des Bürgermeisters bringe außerordentlich viel Verantwortung. Der Amtsinhaber werde ganz außergewöhnlich gefordert. In diesem Amt könne man voll aufgehen und sich verwirklichen. Dies habe Konrad Adenauer
- -9 vom 1983
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