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Trotz unterschiedlicher Auffassungen in Einzelfragen habe man letztlich doch gemeinsam das Wohl der Verbandsgemeinde und ihrer Bürger im Auge gehabt, und dabei habe die SPD-Fraktion niemals abseits gestanden. Auch in Zukunft werden die SPD-Fraktionen zu einer gemeinsamen Arbeit bereit sein, wenn es gelte, das Haus "Verbandsgemeinde" weiterzubauen. Dazu sein in der Vergangenheit ein gutes Fundament geschaffen worden. Man benötige keine prophetischen Gaben, um zu wissen, daß in Zukunft eine Vielfalt von Aufgaben zu erledigen seien. Dies werde erschwert durch eine immer kürzer werdende "Finanzdecke". Es werde an der Arbeit des Rates, aber auch an der Verwaltung liegen, ob die vor uns liegenden Jahre gute Jahre würden. Die Ziele seien jedoch nur erreichbar, wenn die Zusammenarbeit im Rat und zwischen Rat und Verwaltung gut funktioniere. Diese Zusammenarbeit zu gewährleisten und Brücken zu schlagen zwischen den verschiedenen Gruppen, werde eine wichtige Aufgabe des neuen Bürgermeisters sein.
Reiner Schlemmer wünschte Dr. Paul Josef Possei-Dölken zu Beginn seiner Arbeit Erfolg und Erfüllung in seinem neuen Amt. Er dürfe sicher sein, daß bei den SPD-Fraktionen des Stadt- und Verbandsgemeinderates der Wille zur gemeinsamen Arbeit vorhanden sei. Man werde bemüht sein, die zwangsläufig mit Schwierigkeiten verbundene Einarbeitungsphase zu erleichtern.
Glückwünsche der FDP-Fraktion des Verbandsgemeinderates und des FDP-Stadtrats- mitgliedes Erich Marx übermittelte der Vorsitzende der FDP-Verbandsgemeinderats- fraktion Helmut Hepfer. Mit seinen Glückwünschen verband er die Hoffnung, Dr. Possel-Dölken möge sein neues Amt mit Umsicht, Toleranz und einer glücklichen Hand ausüben. Dem neuen Bürgermeister und seiner Familie wünschte Helmut Hepfer, daß sie bald in Montabaur eine neue Heimat finde. Dr. Possel-Dölken werde Bürgermeister der Bürger der Verbandsgemeinde von Montabaur sein, die als Westerwälder druchaus manchmal stur sein könnten, aber liebenswerte Menschen seien. Das Gemeinwesen in dieser Verbandsgemeinde Montabaur sei gut bestellt. Es lasse sich dort ausgezeichnet wohnen und leben. Er übernehme die Leitung einer Verbandsgemeinde, die ihre 10jährige Bewährungsprobe mit Erfolg bestanden habe und durch den früheren Bürgermeister Wilhelm Mangels geprägt worden sei. Die Verbandsgemeinde könne beachtliche Leistungen nachweisen. Die Beschäftigten der Verbandsgemeindeverwaltung könne er ihrem neuen Chef als guteingespieltes Team empfehlen.
Helmut Hepfer dankte dem I. Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Heinz Reusch, für die in der Vergangenheit geleistete Arbeit. Die FDP-Fraktion biete dem neuen Bürgermeister aufrichtig an, sachlich und fair miteinander zu arbeiten. Das schließe jedoch nicht aus, daß man seine Amtsführung kritisch begleite. Der Bürgermeister werde daran gemessen, in welchem Umfange er mit dem Rat und seinen Fraktionen kooperiere und ihn informiere.
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