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ein starkes Rechtsgefühl. Auf die landsmannschaftliche Herkunft könne man sich angesichts der durch Völkerwanderungen verursachten 81utvermischungen alleine jedoch auch nicht mehr verlassen. Deswegen sei es wichtig zu unterstreichen, daß Dr. Paul Josef Possei-Dölken vor allem aus fachlichen und aus menschlichen Gesichtspunkten von den beiden Räten mit überwältigender Mehrheit (88,71 %) gewählt worden sei. Dies zeige das große Vertrauen, das Verbandsgemeinde-und Stadtrat in ihren neuen Bürgermeister setzten.
Josef Becker wünschte Dr. Possel-Dölken und seiner Familie, daß sie sich möglichst bald im Westerwald heimisch fühlten und er sein Amt erfolgreich ausübe.
Anschließend übermittelte der Vorsitzende der SPD-Verbandsgemeinderatsfraktion, Reiner Schlemmer, die Glückwünsche seiner Fraktion, aber auch der SPD-Stadtrats- fraktion. Es sei für die beiden SPD-Fraktionen sehr bedrückend gewesen, daß der frühere Amtsinhaber Wilhelm Mangels so plötzlich und unerwartet mitten aus seiner Arbeit gerissen wurde. Dies habe eine schmerzliche Lücke hinterlassen. Reiner Schlemmer dankte dem I. Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Heinz Reusch, daß er in dieser "bürgermeisterlosen Zeit" die Geschicke der Verbandsgemeinde mit großem Engagement geleitet habe. Die SPD-Fraktion wisse um die Belastung, der Heinz Reusch in dieser Zeit ausgesetzt gewesen sei. Dafür übermittelte er ihm den herzlichen Dank der SPD-Fraktion. Die SPD-Fraktion sei froh, daß die Suche nach einem geeigneten Nachfolger von Wilhelm Mangels innerhalb einer relativ kurzen Zeit erfolgreich gewesen sei. Man sei froh, einen Fachmann gefunden zu haben, der die Arbeit seines Amtsvorgängers mit Sachkenntnis und Verantwortungsbewußtsein fortzuführen verspreche. Vor getaner Arbeit solle man zwar mit Lob und Anerkennung zurückhaltend sein. Trotzdem dürfe man sagen, daß dem neuen Bürgermeister von seiner früheren Wirkungsstätte her der Ruf eines guten und befähigten Verwaltungsmannes vorauseile.
Persönliche Gespräche begründeten die Zuversicht, daß er sich auch in seinem neuen Arbeitsgebiet und im Dienst an der Verbandsgemeinde und ihren Bürgern das Vertrauen seiner Mitarbeiter und des Rates, aber auch der Bevölkerung erwerben werde. Die Übernahme des verantwortungsvollen Amtes des Bürgermeisters sei für die Verbandsgemeinde und die Stadt ein besonderes Ereignis. Reiner Schlemmer erinnert in diesem Zusammenhang an die vielfältigen Möglichkeiten und Kompetenzen, die die rheinland-pfälzische Gemeindeordnung dem Bürgermeister eröffne. Zweifellos sei dies eine interessante und ehrenvolle Aufgabe. Die Arbeit eines Bürgermeisters habe jedoch nicht nur angenehme Seiten und es sei zu erwarten, daß Dr. Possel- Dölken in dem Strauß seiner Aufgaben auch manche Dornen entdecken werde. Doch dürfe dies nicht zur Entmutigung führen. Die vielfältigen in einer Verbandsgemeinde wahrzunehmenden Aufgaben stellten Verbandsgemeinderat, Verwaltung und auch den Bürgermeister immer wieder vor neue schwierige Aufgaben. Die SPD-Fraktion sei stets bemüht gewesen, diesen Aufgaben gerecht zu werden. Dies gelte auch für die Zukunft.
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