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3. Ausschußmitglied Schwind (CDU) bittet die Verwaltung, das "Wehr" am Aubach im Bereich des Anwesens Altmann so zu sichern, daß es nicht mehr heruntergelassen werden kann. Ein Anwohner schließe dieses Wehr, um seinen Garten im Sommer zu bewässern. Dadurch komme es zu Überschwemmungen der Nachbargrundstücke.
Die Verwaltung sagt zu, sich um den Sachverhalt zu kümmern.
4. Ratsmitglied Lorenz (FWG) stellt die Frage, wer den Feldweg zum zukünftigen Pferdestall Martin in der Nähe der zukünftigen Westtangente baut.
Die Verwaltung teilt mit, es handele sich um die Befestigung einer Zuwegung zu der Baustelle, die von Herrn Martin in Auftrag gegeben sei. Die Verwaltung habe jedenfalls dazu keinen Auftrag erteilt.
5. I. Beigeordneter Dr. Hütte beantwortet die Frage von Ratsmitglied Roßbach (FWG) in einer vorherigen Sitzung, wer den Baum an der Kreuzkapelle umgesägt habe.
Nach der Aussage von I. Beigeordneten Dr. Hütte wurde dies von Herr Reifenberger veranlaßt, weil der Baum so schadhaft war, daß die Gefahr des Umstürzens drohte. Diese Maßnahme sei unumgänglich gewesen. Es sei bereits veranlaßt, daß zwei Laubbäume vor die Kapelle gepflanzt werden.
6. Ratsmitglied Schweizer (FWG) berichtet, Herr Kilbinger (Sommerwiese) habe sich beschwert, durch eine in der Nachbarschaft zu seinem Grundstück stehende Linde werde sein Haus beeinträchtigt,und er habe darum gebeten, die Linde zu beschneiden
Dem wird von einigen Ratsmitgliedern, die über genaue Ortskenntnis verfügen, widersprochen. Auch Oberamtsrat Kaltenhäuser teilt mit, eine Ortsbesichtigung habe ergeben, daß von dem Baum keine Beeinträchtigung des Anwesens Kilbinger ausgehe.
In diesem Zusammenhang äußert I. Beigeordneter Dr. Hütte die Bitte, daß in diesem Jahr im Stadtgebiet keine Bäume beschnitten werden.
7. Ratsmitglied Teves (FWG) stellt die Frage, wann mit dem Abriß des Gebäudes,
in dem im Augenblick das Fotoatelier Meister untergebracht ist, zu rechnen sei.
Die Verwaltung teilt mit, derzeit sei Herr Görg dabei, umzuziehen. Das Gebäude werde sobald wie möglich abgerissen, um zusätzliche Parkflächen im dortigen Bereich zu bekommen.
8. Ratsmitglied Schneider (CDU) berichtet von Beschwerden der Anliegerin der Kirch- straße, Wagner, wegen Geruchs- und Geräuschsbelästigungen, die durch den Stau vor der Ampel in der Kirchstraße entstehen. Das Hinweisschild "Bitte Motor abstellen" werde nicht von allen Kraftfahrern befolgt. Er bittet zu prüfen, ob nicht durch Bußgelder sichergestellt werden könne, daß bei roter Ampel die Motoren abgestellt werden.
In diesem Zusammenhang werden folgende Vorschläge unterbreitet:
a) Es wird darauf hingewiesen, daß die Parkbuchten vor dem Kaufhaus Gräwert, dem Cafe Stock usw. zumindest für die Zeit der Baumaßnahme gesperrt werden sollten, um Haltemöglichkeiten für Lkw zum Be- und Entladen zu schaffen.
b) Es wird angeregt, die Kolpingstraße sollte in der Fahrtrichtung von der Kirchstraße zur Hospitalstraße hin geöffnet, also nur von unten nach oben gesperrt werden, um die Kirchstraße/Koblenzer Straße zu entlasten.
c) Es wird angeregt, für die Zeit der Baumaßnahme die Kirchstraße, den Großen Markt und den Kleinen Markt als Einbahnstraße auszuweisen.
Die Verwaltung wird gebeten, die Realisierbarkeit dieser Anregungen zu prüfen und in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses über das Ergebnis zu berichten.
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