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b) Ratsmitglied Kochern berichtet, ihm sei von seinem Sohn zugetragen worden, Bürgermeister Mangels habe während des Training's der Fußballer des TuS Montabaur die Sportplatzbeleuchtung ausgeschaltet.
Bürgermeister Mangels erwidert, er selbst habe nicht die Beleuchtung ausgeschaltet. Es sei ihm vielmehr aufgefallen, daß an einem Abend, während 9 Leute trainierten, alle sechs Beleuchtungskörper eingeschaltet gewesen sind. Er habe daraufhin nach Rücksprache mit dem Vorsitzenden des TuS Montabaur, Foerster, den Platzwart beauftragen lassen, künftig darauf zu achten, daß mit der Sportplatzbeleuchtung sparsam umgegangen wird. d. h., wenn es der Trainingsbetrieb erlaube, der Sportplatz nur halbseitig ausgeleuchtet wird.
Die beiden Ratsmitglieder Kochern und Schweizer erklären, nach Auskunft ihrer Söhne hätte der Platzwart die Beleuchtung abgeschaltet, obwohl das Training noch nicht abgeschlossen gewesen sei. Die Verwaltung wird diesen Aussagen nachgehen.
Es besteht im Stadtrat jedoch Einigkeit, daß die Anweisungen, die Bürgermeister Mangels dem Platzwart übermitteln ließ, berechtigt sind.
c) Ratsmitglied Dr. Hütte (CDU) erkundigt sich nach der geplanten Verwendung des alten Kulturamtsgebäudes. Ihm sei zu Ohren gekommen, daß das Gebäude nicht abgerissen, sondern weiter genutzt werden soll.
Die Verwaltung bestätigt diese Aussagen von Ratsmitglied Dr. Hütte. Amtsrat Kaltenhäuser teilt mit, es liege ein Antrag vor, dort eine Lagerhalle für einen Versandhandel einzurichten. Die Nutzung sei jedoch nur vorübergehender Art. Baurechtliche Möglichkeiten, dieses Vorhaben abzuwehren, seien bei der derzeitigen Rechtslage nicht gegeben. Allenfalls könne ein Bebauungsplan aufgestellt werden, durch den die geplante Nutzung untersagt werde.
Der Stadtrat faßt mit Mehrheit bei 2 Gegenstimmen folgenden Beschluß:
Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, bei den zuständigen Behörden mit der Bitte vorstellig zu werden, dafür Sorge zu tragen, daß das Gebäude des ehemaligen Kulturamtes aus städtebaulichen und aus Gründen der Sicherheit abgerissen wird.
d) Ratsmitglied Dr. Hütte berichtet, Vertreter der Initiative "Albertstraße" seien erneut an ihn herangetreten. Er regt an, ob es nicht möglich ist, die Albertstr. für den Schwerlastverkehr ab einem bestimmten Gewicht zu sperren. Bürgermeister Mangels vertritt die Auffassung, man solle zuerst das Ergebnis der Verkehrszählung von Professor Leibbrandt abwaten.
e) Ratsmitglied Dr. Hütte (CDU) weist darauf hin, daß für die nichtöffentliche Sitzung die Beratung und Beschlußfassung über die Übertragung von Grundstücken an den Kreis für Schulzwecke vorgesehen ist. Er vertritt die Auffassung, man solle sich einmal der Mühe unterziehen, in der Öffentlichkeit darauf hinzuweisen, daß die Stadt wieder Grundstücke im Wert von mehr als 1/2 Million DM unentgeltlich an den Kreis überträgt. Diese Mittel stünden anderen Gemeinden für Infrastrukturmaßnahmen zur Verfügung.
Bürgermeister Mangels bestätigt dies und ist der Meinung, daß diese Aussage getrost in der Bürgerversammlung am 30. 11. 1977 getroffen werden könne.
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