)
8
Öffentliche Sitzun
Vor Eintritt in die eigentliche Tagesordnung der öffentlichen Sitzung begrüßt Bürgermeister Dr. Possel-Dölken als Gast Fräulein Alexandra Woiton, Montabaur. Der Vorsitzende gibt den Mitgliedern des Rates sowie den anwesenden Zuhörern zur Kenntnis, daß Fräulein Molton bei den Mehrkampfmeisterschaften des Deutschen Turnerbundes in Schriesheim die deutsche Meisterschaft im Jahn- Sechs-Kampf der weiblichen Jugend gewann. In Anerkennung dieser hervorragenden Leistungen überreicht Bürgermeister Dr/ Possel-Dölken Fräulein Alexandra Woiton ein Buchgeschenk und wünscht ihr namens der Stadt Montabaur auch für ihren weiteren sportlichen Werdegang viel Erfolg.
Punkt 11/1: Sachstandsinformation zur Planung einer Signalanlage an der Kreuzung Albertstraße/Fürstenweg/Elgendorfer Straße
- Antrag der SPD-Fraktion -
- Anlage Nr. 3 -
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erklärt, man habe aufgrund des Antrages der SPD-Fraktion das Straßenbauamt Diez schriftlich um einen Sachstandsbericht sowie um Entsendung eines Vertreters zur heutigen Sitzung gebeten. Daraufhin sei der Verwaltung eine schriftliche Stellungnahme vom 22.09.1986 zugegangen.
Der Wortlaut dieses Schreibens - siehe Anlage Nr. 3 zur Niederschrift - wird vom Vorsitzenden verlesen.
Ergänzend zum Schreiben des Straßenbauamtes Diez berichtet der Vorsitzende noch über die bereits in der Vergangenheit geführten Verhandlungen sowie über die Gründe, die bislang zur Verzögerung der Maßnahme führten. Hierzu wird u. a. darauf verwiesen, daß die Kreisverwaltung für die Anordnung der Verkehrsregelungsmaßnahme die Vorlage eines Planungskonzeptes vom Straßenbauamt Diez forderte, jedoch von dort aus die Planungen mit dem Hinweis auf fehlende Haushaltsmittel im Etat des Kreises noch nicht ausgeführt wurden.
Nach neuesten überschlägigen Kostenermittlungen werde die Maßnahme - nachdem zunächst eine Größenordnung von ca. 100.000,-- DM benannt wurde - nun doch erheblich teurer und voraussichtlich ca. 200.000,-- DM kosten.
Ratsmitglied Widner (SPD) erklärt, die prekäre Situation in dem in Rede stehenden Kreuzungsbereich sei bekannt und werde durch eine Vielzahl von Unfällen bzw. Beinahunfällen belegt. Aus diesem Grunde solle die Verwaltung bei den zuständigen Behörden nachhaltig auf Realisierung einer ampelgesteuerten Kreuzungsregelung drängen. In der weiteren Diskussion wird zum Ausdruck gebracht, daß man trotz des vorhandenen Fußgängertunnels die Einbeziehung einer Fußgängerampel in das Planungskonzept für erforderlich erachtet.
Ratsmitglied Schwind (CDU) erklärt, er habe Einblick in die Unfallstatistik der Polizei genommen und dabei festgestellt, daß nur relativ wenige Unfälle in diesem Kreuzungsbereich registriert sind. Nach Mitteilung der in diesem Kreuzungsbereich wohnhaften Ratsmitglieder Schweizer (FWG) und Friemel (SPD) ist eine Unfallhäufigkeit in diesem Bereich dennoch gegeben; die Statistik der Polizei sei insofern nicht repräsentativ, da nicht generell bei einem Unfall die Einschaltung der Polizei erfolge.
Ratsmitglied Kram (CDU) erklärt, dem Kreis stünden nur begrenzte Mittel für Straßenbauvorhaben zur Verfügung. Unter diesem Gesichtspunkt könnten jährlich
-9
%
g vom 1986 . IX
vom 986 . IX
9 -

