Akte 
Sitzung 30. September 1976
Entstehung
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Punkt 11/4: ohne Vorlage

Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen

a) Bürgermeister Mangels informiert die Ratsmitglieder, daß der Jagdpächter Laufs entgegen seiner ursprünglichen Zurückhaltung nunmehr doch an einer Verlängerung der Jagdpacht im Stadtwald interessiert ist. Bedingung ist je­doch, daß sich ein weiterer Jagdpächter für den von Herrn Laufs angepachte­ten Jagdbezirk findet. Die Verhandlungen über die Bedingungen sind noch zu führen. Es soll eine Anhebung des Jagdpachtpreises erfolgen. Ratsmitglied Dr. Hütte (CDU) wird gebeten, Auskünfte einzuholen über die Preise, die für vergleichbare Pachten festgesetzt sind.

Auch die Wildschadensentschädigungsvergütung soll anders festgesetzt werden.

Nach 1982 soll die Jagdverpachtung öffentlich ausgeschrieben werden.

Ratsmitglied Manns (CDU) weist darauf hin, daß Herr Laufs durch seinen Ein- spruch im Umlegungsverfahren im Stadtteil Horressen (Baugebiet Hirtengarten) das Verfahren blockiert und ca. 12 Bauwilligen das Bauen unmöglich macht.

^ Er schlägt vor, eine Koppelung zwischen Jagdverpachtung und dem Einspruch

im Rahmen des Umlegungsverfahrens vorzunehmen.

Die Verwaltung erläutert jedoch, daß die Satzung der ehemals selbständigen Gemeinde Horressen Bestimmungen enthält, die den Einspruch des Herrn Laufs in rechtlicher Hinsicht rechtfertigen.

Außerdem wird darauf hingewiesen, daß im Falle der Jagdverpachtung nicht die Stadt Montabaur allein Vertragspartner von Herrn Laufs ist, sondern daß die Jagdverpachtung durch die Jagdgenossenschaft vorgenommen wird.

b) Ratsmitglied Mahl (CDU) erklärt, er sei als Mitglied des Umlegungsaus­schusses gebeten worden, sich dafür einzusetzen, daß das Umlegungsver­fahren im Baugebiet "Himmelfeld II" sobald wie möglich rechtskräftig wird. Andererseits ist damit zu rechnen, daß dieses Verfahren erhebliche finan­zielle Mittel der Stadt Montabaur, erfordert. Er fragt an, ob nach wie vor der Wunsch der Stadt besteht, das Umlegungsverfahren so schnell wie möglich durchzuführen.

Bürgermeister Mangels erklärt, daß man nach wie vor an einem beschleunigten Verfahren interessiert ist, um Bauplätze zu schaffen.

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, daß die Grundstücke im Baugebiet Himmelfeld sehr schwer zu veräußern sind. Dies liegt einerseits an der Größe der Grundstücke und andererseits an der Geräuschbelästigung von der Autobahn her.

Auf eine öffentliche Ausschreibung im Amtsblatt der Verbandsgemeinde Monta­baur haben sich nur sehr wenige Interessenten gemeldet.

Es wird angeregt, die Grundstücke in der Rheinzeitung (Koblenzer Ausgabe) zum Verkauf anzubieten.

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