Akte 
Sitzung 04. Dezember 1974
Entstehung
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f) Ankauf von Straßengelände in der Elisabethenstraße, Vorlage Nr. 68,

(Anlagen 3 und 4 der Niederschrift)

Der Stadtrat faßt einstimmig folgenden Beschluß:

Der Stadtrat stimmt dem Ankauf der in Anlage 1 (Anlage 3 der Niederschrift) aufgeführten Straßenparzellen zum Preise von 100,-- DM/qm, das sind 9.916,-- DM für 99,16 qm und der in der Anlage 2 (Anlage 4 der Niederschrift) zusammengestellten Grundstücke zum Preise von 50,-- DM/qm, das sind 1.650,-- DM für 33 qm zu.

Gleichzeitig wird der Verkauf des Flurstückes Nr. 5716/2 in der Flur 20 mit einer Größe von 1 qm an Frau Rosina Dommermuth, Montabaur, zum Preise von 100,-- DM genehmigt.

Die Ratsmitglieder Schneider, Helga, Frl. Hoffmann und Herr Wahl haben wegen Vorliegen von Sonderinteresse an der Beratung und Beschlußfassung zu diesem Tagesordnungspunkt nicht teilgenommen. Sie waren im Sitzungssaal nicht an­wesend.

Punkt 11/3, ohne Vorlage

Beratung über den Antrag des Vereins "Jugendzentrum Montabaur" auf Schaffung eines Jugendzentrums

Ratsmitglied Dr. Hütte spricht sich für die CDU-Fraktion im Grundsatz für die Schaffung eines Jugendzentrums aus. Nach seiner Auffassung ist jedoch die Stadt Montabaur mit einer solchen Aufgabe überfordert. Die Errichtung eines Jugendzentrums dürfte nur möglich sein, wenn sich die Verbandsgemeinde und der Kreis an diesem Projekt beteiligen. Man sollte zunächst durch Anfragen bei anderen Verwaltungen und bereits bestehenden Einrichtungen Erfahrungen sammeln. Außerdem sollte geprüft werden, ob die Einstellung eines Sozialarbeiters für das Gebiet der Verbandsgemeinde möglich ist.

Ratsmitglied Witte spricht sich für die SPD-Fraktion dafür aus, bevor ein komfortables Jugendzentrum geschaffen wird, in einem kleineren Umfang einen Versuch zu starten.

Man sollte nach seiner Auffassung danach trachten, in einem schon vorhandenen Gebäude der Stadt der Jugend einige Räume zur Verfügung zu stellen. Er denke hierbei an das Bischof1. Konvikt.

Ratsmitglied Schweizer erklärt, nach seiner Auffassung sei der Betrieb eines Jugend­zentrums nur bei Beschäftigung eines Sozialarbeiters zu verantworten.

Die weitere Aussprache hat zum Ergebnis, daß seitens der Verwaltung zunächst ein Gespräch mit dem Bistum Limburg bezüglich einer eventuellen Nutzung einiger Räume des Bischöfl. Konviktes geführt werden sollen.

Nach Vorliegen eines Gesprächsergebnisses sollte sich dann eine Unterredung mit Vertretern des Vereines "Jugendzentrum" anschließen.

Punkt 11/4, Vorlage Nr. 69

Personalangelegenheiten

- Beratung und Beschlußfassung über übertarifliche Zahlungen von Sonderzuwendungen 1974 (Weihnachtsgeld)

Der Stadtrat faßt einstimmig folgenden Beschluß:

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