Akte 
Sitzung 26. November 1987
Entstehung
Einzelbild herunterladen

befinden und von der Geländegestaitung eine natürliche Senke bereits vorhanden ist. Es sollte überlegt werden, die Schule sowohl bei der Anlage des Feuchtgebietes als auch bei der Unterhaltung und Pflege zu integrieren. Dies wäre für Ausbildungszwecke und die Ein- - führung der Schüler zur Natur ein positiver Begleiteffekt.

Eingrünung von Industrieansiedlungen:

Bei den bestehenden Industriebetrieben Görg & Böckling muß seitens der Verwaltung die Einhaltung der Bepflanzungspläne gefordert und durchgesetzt werden, da durch die Betriebe im jetzigen Zustand eine negative Beeinflussung.des gesamten Stadtbildes erfolgt.

Pflanzung von Bäumen zur Bereicherung von Plätzen im Stadtbereich:

Die Pflanzungen müssen so erfolgen, daß die Bäume auch eine Überle­benschance haben. Dies bedeutet, daß mindestens 2 m' ERdreich ausge­baggert werden müssen, daß eine genügend große Oberfläche von etwa 4 m' offengehalten wird, damit den Bäumen genügend Wasser zur Ver­fügung steht, und ein Einzelschutz der Bäume für die ersten Jahre erfolgt.

Bei den Bäumen kann es sich um Linden, Walnußbäume, Platanen und andere' Laubbäumen handeln.

Vorgeschlagen werden folgende Plätze:

- Vor der Kreissparkasse - ehemalig Backes in Eigendorf,

- vor dem Kindergarten Horressen an der Buchenstraße,

- Kirmesplatz Horressen,

- Parkplatz an der Koblenzer Straße gegenüber dem Tennisplatz,

- an der Kolpingstraße gegenüber der Fa. Schneider,

- an der Ecke Koblenzer Straße/Peterstorstraße,

- eine Baumreihe im Osten auf der Eichwiese.

Pflanzungen entlang von Straßen: '

a) Pappelallce:

Hier sollen entlang der Pappelallee wieder Pappeln einseitig in Richtung Umgehungsstraße gepflanzt werden. Dazu ist eine Überprü­fung der Besitzverhältnisse notwendig.

b) Fasanenallee und Weserstraße, von Eifel- bis Oderstraße und Oderstraße

Pflanzung von Obstbäumen entlang der beiden Straßen. Dort wo sich das Land nicht im städtischen Besitz befindet, sollte überlegt ,werdeh, den Eigentümern die Obstbäume kostenlos zur Verfügung zu stellen. Aus Gründen des Landschaftsbildes und aus Gründen der Bewirtschaftung der Fläche sollten lediglich Hochstämme Verwen­dung finden.

Der Bereich des Aubaches im Bereich des Ortsteils Eschelbach soll so, wie er sich zur Zeit gibt, natürlich erhalten bleiben.

Bachbegleitpflanzung entlang des Biebrichsbaches in Verlängerung der Fröschpfortstraße.