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12. Eigentümer der Ecke Herzog-Adolf-Straße / Freiherr-vom-Stein-Straße zu besserer Gestaltung auffordern.
13. Anregung an Bundeswehr wegen Pflanzung von zusätzlichen Laubbäumen an der Koblenzer Straße und Pflanzung von Bäumen vor dem Forstamt.
14. Gebäudegestaltung: Durch Fassaden- und Dachbegrünungen kann mehr Natur in unsere Stadt gebracht werden. Notwendige Arbeiten bei der Fassadenbegrünung beschränken Sich auf die Vorbereitung des Bodens, das Anbringen einer Kletterhilfe für nicht selbständig haftende Arten und die Pflanzung. Als Pflanzen gut geeignet sind Efeu, Wilder Wein, Waldrebe, Kletterhortensie oder Kletterrosen - je nach Höhe der zu begrünenden Flächen.
15. Naturgärten können zu ökologischen Ausgleichsflächen werden und bedeuten dann Rückzugsgebiet für Tiere und Pflanzen in der Stadt. Wichtig ist hervorzuheben, daß ein Naturgarten kein verwilderter Garten ist,sondern es werden die natürlichen Entwicklungsphasen in die Gestaltung des Gartens einbezogen. Als Beispiele seien erwähnt eine Naturhecke, eine Blumenwiese oder ein Gartenteich, die einen Naturgarten bereichern können.
Für die Punkte 14 und 15 würde sich ein Wettbewerb anbieten, der von der Stadt, mit einem Preis versehen, ausgeschrieben wird,
16. Anlage eines Vogelschutzgehölzes am Schloßberg im Bereich der Schloßmauer
Der an das Schloß direkt angrenzende Waldbereich, der die Sicht zum Schloß'stark behindert, soll im kommenden Jahr abgeholz werden. In dem Bereich, der unmittelbar an die Schloßmauer angrenzt, sollen Hecken und dornige Pflanzen angepflanzt werden, damit dort ein Vogelschutzgehölz entstehen kann.
17. Die Rasenfläche neben dem Altenheim sollte durch eine Umgestaltung positiv verändert werden. Hierzu bestehen drei Möglichkeiten:
1. Anlage einer Blumenwiese,
2. bei Übernahme der Pflege durch die Bewohner des Altenheimes Anlage eines Kräutergartens,
3. Auflockerung durch Bepflanzung mit Bäumen.
Montabaur
n 22. September 1987
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