Akte 
Sitzung 26. November 1987
Entstehung
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Realisierung des Sanierungsplanes für den Stadtteil Eigendorf abgewartet werden, damit diese Maßnahmen nicht mit kurz zuvor ausgeführten Pflanzungen in Kollision geraten.

Nach Abschluß der sich anschließenden kontroversen Diskussion stellt der Vorsitzende den vom Sprecher der CDU-Fraktion Schwind gestellten Antrag zur Abstimmung und stellt hierzu die Einstimmigkeit im Rat fest.

Es folgt die Beschlußfassung über die von Ratsmitglied Bacher (SPD) ge­stellten Anträge. Diese werden mehrheitlich mit 17 Ja-Stimmen und 7 Ent­haltungen befürwortet. Abschließend stellt der Vorsitzende noch die ein­stimmige Zustimmung des Rates zu den von Ratsmitglied Lorenz (FWG) ge­stellten Anträgen fest.

Punkt 6: Radwege-Untersuchung

- Antrag der SPD-Fraktion - Anlage Nr. 2

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Ratsmitglied Bächer erklärt, der von der SPD-Fraktion vorgelegte Antrag (Anlage Nr. 2 zu der Niederschrift) solle dazu dienen, um zu erfahren, welche Wege hauptsächlich von Radfahrern frequentiert würden. Das Ergeb­nis der vorgeschlagenen Befragungen sollte dann als Orientierung für langfristige Planungen dienen.

Ratsmitglied Manns (CDU) erklärt, er halte zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine solche Befragung für verfrüht. Zunächst sollten die nach den bereits vorliegenden Planungen zum Bau anstehenden Radwege ausgebaut werden. Darüber hinaus sei auch zu berücksichtigen, daß sich im kommenden Jahr bedingt durch den Standortwechsel von Schulen innerhalb des Schulzentrums Veränderungen er­geben, die auch auf den Verkehrsfluß einwirken. An die antragstellende Frak­tion richtet er daher die Bitte, den vorliegenden Antrag zunächst zurückzu­ziehen.

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Ratsmitglied Bächer (SPd) erklärt namens der SPD-Fraktion,aufgrund der zuvor dargelegten Argumente werde zunächst der Antrag zurückgezogen und zu ge­gebener Zeit erneut vorgelegt.

Punkt 7: Anpflanzung von "Geburtstags- und Hochzeitsbäumen"

- Antrag der SPD-Fraktion - Anlage Nr. 3

Nach Aussagen von Ratsmitglied Bächer (SPD) soll durch den von der SPD- Fraktion eingereichten Antrag (Anlage Nr. 3 zur Niederschrift) eine sinn­volle Alternative zum sog. "Bäumchenschlagen" geschaffen werden, in dem Gelegenheit gegeben wird, zu bestimmten Anlässen Bäume anzupflanzen. Zu­gleich erhoffe man sich durch diese Initiative* kahle Flächen wieder zu be­grünen und reizvoll zu gestalten.

Ratsmitglied Schwind (CDU) befürwortet grundsätzlich die Intention der antragstellenden Fraktion. Allerdings vertrete die CDU-Fraktion die Auf­fassung, daß sich die Unterstützung durch die Stadt nicht auch auf die Beschaffung der Pflanzen erstrecken sollte. Es sollte eine geeignete An­pflanzungsfläche ausgesucht und daran anschließend durch Presseveröffent­lichungen auf die angebotene Möglichkeit zur Anpflanzung von Geburts- oder Hochzeitsbäumen hingewiesen werden.

Ratsmitglied Schweizer (FWG) unterbreitete den Vorschlag, dieses Projekt in dem Grünstreifen entlang der Fröschpfortstraße zu verwirklichen. Hier-

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