Akte 
Sitzung 25. Februar 1987
Entstehung
Einzelbild herunterladen

- 6 -

Öffentliche Sitzung

Nach Eröffnung der Sitzung gratuliert Bürgermeister Dr. Possel-Dölken dem ältesten Mitglied des Stadtrates Gustav Hannappel zu dem wenige Tage zurück­liegenden 79. Geburtstag.

Anschließend verpflichtet er gemäß § 30 Abs. 2 GemO durch Handschlag das in den Rat nachgerückte Mitglied Hans-Joachim Burth (CDU) - Nachfolger für Stock, Karl-Heinrich -.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken verweist auf die mit der Übernahme des Ratsmandates verbundenen Rechte und Pflichten, insbesondere auf die Be­stimmungen der §§ 20, 21 und 30 GemO.

Nachdem Einwendungen gegen Form und Inhalt der Einladung nicht erhoben und Anträge zur Änderung der Tagesordnung nicht gestellt werden, ruft der Vorsitzende Tagesordnungspunkt 1 auf.

Punkt 11/1:

_ Beratung und Beschlußfassung über die Änderung und Erweiterung

des Bebauungsplanes "Saubitz-Wurstwiese" im Stadtteil Horressen Vorlage Nr. 237, Anlage Nr. 1

Die zu diesem Tagesordnungspunkt geführte Diskussion bezieht sich ausschließlich auf den Inhalt des der Planänderung/-erweiterung beigegebenen Pflanzplanes.

Ratsmitglied Schweizer (FWG) erklärt, er halte diesen für überzogen, d. h. nach seiner Auffassung seien auf dem relativ schmalen Pflanzstreifen zu umfangreiche Pflanzungen vorgesehen.

Ratsmitglied Bächer (SPD) erklärt, er befürworte den vorliegenden Plan ausdrücklich und hoffe, daß dieser richtungsweisend sei für künftige Ein­grünungsmaßnahmen im privaten Bereich.

Bezogen auf Art und Umfang der geplanten Pflanzungen erklärt I. Beigeordneter Dr. Hütte, auch er befürworte die Planung aus fachlicher Sicht.

Ratsmitglied Lorenz (FWG) moniert, daß der Plan nur eine Laubholzbepflanzung vorsehe. Dies bedinge nach seiner Auffassung, daß die Schutzbepflanzung im Winter und Frühjahr sehr transparent sei und mithin der gewünschte Ab­schirmungseffekt nicht erzielt werde. Er schlägt daher vor, eine Mischpflanzung (Laub- und Nadelholz) vorzusehen.

Ratsmitglied Schweizer (FWG) plädiert dafür, die Anzahl der Bäume erster und zweiter Ordnung zu reduzieren.

In der weiteren kontroversen Diskussion wird u. a. darauf verwiesen, daß eine Mischpflanzung (Laub- und Nadelholz) auf der vorgegebenen Fläche nicht möglich ist. Nach Mitteilung des I. Beigeordneten Dr. Hütte sei damit vorge­geben, daß auf Dauer das Nadelholz absterbe.

Folgende Anträge werden abschließend zur Abstimmung gestellt:

Antrag Ratsmitqlied Lorenz (FWG)

Der Pflanzplan soll in der Weise abgeändert werden, daß abwechselnd in

- 7 -

ungvom 3.1987 -P. IX

ig vom .1987 IX

vom

987

IX

vom

87

IX

vom

787

IX

vom

)87

IX

R