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Öffentliche Sitzung
Nach Eröffnung der Sitzung gratuliert Bürgermeister Dr. Possel-Dölken dem ältesten Mitglied des Stadtrates Gustav Hannappel zu dem wenige Tage zurückliegenden 79. Geburtstag.
Anschließend verpflichtet er gemäß § 30 Abs. 2 GemO durch Handschlag das in den Rat nachgerückte Mitglied Hans-Joachim Burth (CDU) - Nachfolger für Stock, Karl-Heinrich -.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken verweist auf die mit der Übernahme des Ratsmandates verbundenen Rechte und Pflichten, insbesondere auf die Bestimmungen der §§ 20, 21 und 30 GemO.
Nachdem Einwendungen gegen Form und Inhalt der Einladung nicht erhoben und Anträge zur Änderung der Tagesordnung nicht gestellt werden, ruft der Vorsitzende Tagesordnungspunkt 1 auf.
Punkt 11/1:
_ Beratung und Beschlußfassung über die Änderung und Erweiterung
des Bebauungsplanes "Saubitz-Wurstwiese" im Stadtteil Horressen Vorlage Nr. 237, Anlage Nr. 1
Die zu diesem Tagesordnungspunkt geführte Diskussion bezieht sich ausschließlich auf den Inhalt des der Planänderung/-erweiterung beigegebenen Pflanzplanes.
Ratsmitglied Schweizer (FWG) erklärt, er halte diesen für überzogen, d. h. nach seiner Auffassung seien auf dem relativ schmalen Pflanzstreifen zu umfangreiche Pflanzungen vorgesehen.
Ratsmitglied Bächer (SPD) erklärt, er befürworte den vorliegenden Plan ausdrücklich und hoffe, daß dieser richtungsweisend sei für künftige Eingrünungsmaßnahmen im privaten Bereich.
Bezogen auf Art und Umfang der geplanten Pflanzungen erklärt I. Beigeordneter Dr. Hütte, auch er befürworte die Planung aus fachlicher Sicht.
Ratsmitglied Lorenz (FWG) moniert, daß der Plan nur eine Laubholzbepflanzung vorsehe. Dies bedinge nach seiner Auffassung, daß die Schutzbepflanzung im Winter und Frühjahr sehr transparent sei und mithin der gewünschte Abschirmungseffekt nicht erzielt werde. Er schlägt daher vor, eine Mischpflanzung (Laub- und Nadelholz) vorzusehen.
Ratsmitglied Schweizer (FWG) plädiert dafür, die Anzahl der Bäume erster und zweiter Ordnung zu reduzieren.
In der weiteren kontroversen Diskussion wird u. a. darauf verwiesen, daß eine Mischpflanzung (Laub- und Nadelholz) auf der vorgegebenen Fläche nicht möglich ist. Nach Mitteilung des I. Beigeordneten Dr. Hütte sei damit vorgegeben, daß auf Dauer das Nadelholz absterbe.
Folgende Anträge werden abschließend zur Abstimmung gestellt:
Antrag Ratsmitqlied Lorenz (FWG)
Der Pflanzplan soll in der Weise abgeändert werden, daß abwechselnd in
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