Akte 
Sitzung 29. Januar 1987
Entstehung
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Arbeitsgruppe vorschlägt. Zum Vorsitzenden wird Bürgermeister Dr. Possel- Dölken benannt.

Abstimmungsergebnis: einstimmig.

Vorschläge über die von den Fraktionen zu entsendenden Personen werden noch

nicht unterbreitet.

Punkt 11: Beratung und Beschlußfassung über verkehrsberuhigende Maßnahmen

im Schulzentrum p

- Anlage Nr. 5 - -

Ratsmitglied Widner (SPD) erklärt hinweisend auf den von der SPD-Fraktion

mit Schreiben vom 12.12.1986 gestellten Antrag (Anlage Nr. 5 zur Niederschrift),

nach seinen eigenen Wahrnehmungen sowie nach einem vom Lehrerkollegium des 9 voi

Mons-Tabor-Gymnasiums gefaßten Beschluß werde im Gebiet des Schulzentrums

(Wölfchesbitzstraße, Mons-Tabor-Straße, Humbachstraße, Humboldstraße) zu ^

schnell gefahren. Um die damit verbundenen Gefahren für die Fußgänger zu

mindern, halte man die Ergreifung geeigneter Maßnahmen für erforderlich. vom

Es sei zwar festzustellen, daß sich diese Verkehrsgefährdungen nur zu bestimmten 87

Stoßzeiten ergeben. Die Tatsache, daß es bislang noch zu keinen nennenswerten ,IX

Vorfällen gekommen sei, halte er - so Ratsmitglied Widner - für "reines Glück". '***

Nach den Vorstellungen der SPD-Fraktion sollte der Verwaltung aufgegeben ^

werden, bis zur übernächsten Ausschußsitzung Vorschläge über sich anbietende 7

Maßnahmen zu unterbreiten. X

Ratsmitglied Kram (CDU) erklärt für die CDU-Fraktion, die Ergreifung konkreter Maßnahmen im Bereich des Schulzentrums werde gegenwärtig abgelehnt. Die CDU- <

Fraktion wolle sich zunächst mit der Gesamtproblematik sachkundig machen und versierte Fachleute anhören. Man erkenne gegenwärtig auch keine Eilbedürf- 37

tigkeit für solche Maßnahmen, da diese mit Rücksicht auf die Witterung in ix

nächster Zeit ohnehin noch nicht ausgeführt werden könnten. Berücksichtigung

bei der Frage nach sich anbietenden Lösungsmöglichkeiten müsse auch die Tat­sache finden, daß sich die Verkehrsströme in nächster Zeit durch die Verlage­rung der Schulen (Gymnasium/Realschule) ändern. Eine Stellungnahme der CDU- Fraktion zu vorgenannten Sachverhalt werde darüber hinaus von der Beantwortung folgender Fragen abhängig gemacht:

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a) Wann ist mit dem Ausbau des Kreuzungsbereiches Elgendorfer Straße/von- jx

Bodelschwingh-Straße zu rechnen?

b) Wann erfolgt der Ausbau der Westumgehung?

An die Verwaltung richtet Ratsmitglied Kram (CDU) die Bitte, die vorgenannten Fragen bis zur übernächsten Ausschußsitzung abzuklären. Die beiden vorgenannten Straßenbauprojekte würden maßgeblich Einfluß nehmen auf die Verkehrsentwicklung im Schulzentrum. Von daher seien diese Antworten entscheidungserheblich für ein Verkehrskonzept im Bereich des Schulzentrums.

Ratsmitglied Schweizer (FWG) erklärt, er halte eine Verfahrensweise im Sinne des von der SPD-Fraktion gestellten Antrages nicht für angezeigt. In Vergangen­heit habe sich gezeigt, daß sich einige der eingeleiteten verkehrsregelnden Maßnahmen im Nachhinein als unzureichend oder ungeeignet erwiesen hätten.

Um dem vorzubeugen, sollte ein Gesamtverkehrskonzept erstellt werden.

Ratsmitglied Schwind (CDU) erklärt, die Aussagen,im Schulzentrum werde zu schnell gefahren, seien vielfach gestützt auf subjektive Eindrücke. Er selbst gehe davon aus, daß in den angesprochenen Spitzenlastzeiten aufgrund des starken Fußgängerverkehrs ein Befahren dieses Bereiches mit überhöhter Ge­schwindigkeit überhaupt nicht möglich sei. Um aber dennoch fundierte Angaben über die Fahrgeschwindigkeit zu erhalten, schlägt er vor, Radarkontrollen

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