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Arbeitsgruppe vorschlägt. Zum Vorsitzenden wird Bürgermeister Dr. Possel- Dölken benannt.
Abstimmungsergebnis: einstimmig.
Vorschläge über die von den Fraktionen zu entsendenden Personen werden noch
nicht unterbreitet.
Punkt 11: Beratung und Beschlußfassung über verkehrsberuhigende Maßnahmen
im Schulzentrum p
- Anlage Nr. 5 - -
Ratsmitglied Widner (SPD) erklärt hinweisend auf den von der SPD-Fraktion
mit Schreiben vom 12.12.1986 gestellten Antrag (Anlage Nr. 5 zur Niederschrift),
nach seinen eigenen Wahrnehmungen sowie nach einem vom Lehrerkollegium des 9 voi
Mons-Tabor-Gymnasiums gefaßten Beschluß werde im Gebiet des Schulzentrums
(Wölfchesbitzstraße, Mons-Tabor-Straße, Humbachstraße, Humboldstraße) zu ^
schnell gefahren. Um die damit verbundenen Gefahren für die Fußgänger zu
mindern, halte man die Ergreifung geeigneter Maßnahmen für erforderlich. vom
Es sei zwar festzustellen, daß sich diese Verkehrsgefährdungen nur zu bestimmten 87
Stoßzeiten ergeben. Die Tatsache, daß es bislang noch zu keinen nennenswerten ,IX
Vorfällen gekommen sei, halte er - so Ratsmitglied Widner - für "reines Glück". '***
Nach den Vorstellungen der SPD-Fraktion sollte der Verwaltung aufgegeben ^
werden, bis zur übernächsten Ausschußsitzung Vorschläge über sich anbietende 7
Maßnahmen zu unterbreiten. X
Ratsmitglied Kram (CDU) erklärt für die CDU-Fraktion, die Ergreifung konkreter Maßnahmen im Bereich des Schulzentrums werde gegenwärtig abgelehnt. Die CDU- <
Fraktion wolle sich zunächst mit der Gesamtproblematik sachkundig machen und versierte Fachleute anhören. Man erkenne gegenwärtig auch keine Eilbedürf- 37
tigkeit für solche Maßnahmen, da diese mit Rücksicht auf die Witterung in ix
nächster Zeit ohnehin noch nicht ausgeführt werden könnten. Berücksichtigung —
bei der Frage nach sich anbietenden Lösungsmöglichkeiten müsse auch die Tatsache finden, daß sich die Verkehrsströme in nächster Zeit durch die Verlagerung der Schulen (Gymnasium/Realschule) ändern. Eine Stellungnahme der CDU- Fraktion zu vorgenannten Sachverhalt werde darüber hinaus von der Beantwortung folgender Fragen abhängig gemacht:
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a) Wann ist mit dem Ausbau des Kreuzungsbereiches Elgendorfer Straße/von- jx
Bodelschwingh-Straße zu rechnen?
b) Wann erfolgt der Ausbau der Westumgehung?
An die Verwaltung richtet Ratsmitglied Kram (CDU) die Bitte, die vorgenannten Fragen bis zur übernächsten Ausschußsitzung abzuklären. Die beiden vorgenannten Straßenbauprojekte würden maßgeblich Einfluß nehmen auf die Verkehrsentwicklung im Schulzentrum. Von daher seien diese Antworten entscheidungserheblich für ein Verkehrskonzept im Bereich des Schulzentrums.
Ratsmitglied Schweizer (FWG) erklärt, er halte eine Verfahrensweise im Sinne des von der SPD-Fraktion gestellten Antrages nicht für angezeigt. In Vergangenheit habe sich gezeigt, daß sich einige der eingeleiteten verkehrsregelnden Maßnahmen im Nachhinein als unzureichend oder ungeeignet erwiesen hätten.
Um dem vorzubeugen, sollte ein Gesamtverkehrskonzept erstellt werden.
Ratsmitglied Schwind (CDU) erklärt, die Aussagen,im Schulzentrum werde zu schnell gefahren, seien vielfach gestützt auf subjektive Eindrücke. Er selbst gehe davon aus, daß in den angesprochenen Spitzenlastzeiten aufgrund des starken Fußgängerverkehrs ein Befahren dieses Bereiches mit überhöhter Geschwindigkeit überhaupt nicht möglich sei. Um aber dennoch fundierte Angaben über die Fahrgeschwindigkeit zu erhalten, schlägt er vor, Radarkontrollen
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