Akte 
Sitzung 02. November 1989
Entstehung
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Ratsmitglied Dr. Jacoby (CDU) möchte wissen, was mit dem Baugrundstück 220 geschehe, wo bereits Baugrund ausgehoben und dann wieder aufgefüllt wurde.

Der Vorsitzende gibt bekannt, daß dies in einer der nächsten Ausschuß­sitzungen behandelt werde.

Punkt 3: Vergabe des Straßennamens für die neu zu schaffende Straße im Bereich "Trabenau" - Vorlage Nr. 27 - Anlage Nr. 1 zur Niederschrift -

Der Stadtrat beschließt:

Die neu anzulegende Straße im Bereich "Trabenau" erhält die Bezeichnung

"In der Trabenau". Die Haus-Numerierung wird zustimmend zur Kenntnis genommen.

(Anlage Nr. 1 zur Niederschrift.)

Abstimmungsergebnis: 25 Ja-Stimmen.

Punkt 4: Bebauungsplanentwurf für den westlichen Teil der Tonnerrestraße - Antrag der FWG-Fraktion -

Ratsmitglied Schweizer (FWG) erläutert den von der FWG-Fraktion gestellten Antrag. Westlich der Tonnerrestraße soll, so die FWG-Fraktion, ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Als Ort der Nutzung soll neben Einfamilienhäusern an der Tonnerrestraße an dem rückwärtigen Teil besonders Mehrfamilienhäuser ausgewiesen werden.

Ratsmitglied Manns (CDU) lehnt dies ab. Er schlägt das Gebiet an der Koblenzer Straße als Bebauungsplatz für Mehrfamilienhäuser vor. Das Gebiet westlich der Tonnerrestraße sollte man als größere Reservefläche erhalten.

Ratsmitglied Bächer (SPD) spricht sich ebenfalls dafür aus, den Bereich Koblenzer Straße vorzuziehen, da dieser schneller und realistischer zu realisieren sei.

Ratsmitglied Höhn (FWG) befürchtet, bei der Bebauungsplanerweiterung Kob­lenzer Straße und dem dortigen Bau von Mehrfamilienhäusern eine Getto-Bildung.

Der Stadtrat lehnt die Aufstellung eines Bebauungsplanes westlich der Tonnerrestraße zum Zweck des Baues von Mehrfamilienhäusern ab.

Abstimmungsergebnis: 3 Ja-Stimmen, 20 Nein-Stimmen, 2 Enthaltungen.

Punkt 5: Ausweisung von Baugebieten im Stadtgebiet - Antrag der SPD-Fraktion -

Die SPD-Fraktion beantragt, den Bebauungsplan Koblenzer Straße zu erweitern. Ratsmitglied Bächer (SPD) führt aus, daß z. Zt. ein großer Mangel an Miet­wohnungen bestehe, auch im Hinblick auf das Problem Uber- und Aussiedler.

Der soziale Wohnungsbau soll hier gefördert werden. Eine Getto-Bildung sei nicht Sinn dieses Vorhabens.

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