Akte 
Sitzung 26. Januar 1989
Entstehung
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Die Stadt Montabaur habe in den letzten 10 Jahren einen großen Schritt nach vorne gemacht, insbesondere durch die solide Haushaltspolitik, die auch so fortgeführt werden sollte.

Ratsmitglied Bächer (SPD) legt dar, daß das Gemeindezentrum in Horressen nicht so ausgebaut wurde, wie es die SPD gewünscht habe, aber auch nicht der Vorstellung der CDU entspreche, die zwei Projekte anfangs abgelehnt hatte.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken macht klar, daß eine Beteiligung für die Kirchengemeinde in Montabaur-Horressen nie abgelehnt wurde. Es ginge damals nur um einen angemessenen Kostenrahmen.

Ratsmitglied Widner (SPD) merkt zum Spielplatzbau Reckenthal an, daß der von den Bürgern gewünschte Platz wohl kostengünstig ist, weil der Platz hauptsächlich der Stadt gehört. Eine Verbesserung der Brunnenanlage ist dort sowieso erforderlich. Dies könnte miteinander verbunden werden. Die Folgekosten seien für den Spielplatz Reckenthal sicherlich nicht hoch.

Er sagt, daß der Standort für den Kinderspielplatz Reckenthal, der damals abgelehnt wurde, sich an einem anderen Ort befinde. Die Lage für den jetzt vorgesehenen Platz sei sehr günstig und würde auch von den Bürgern gewünscht

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken stellt heraus, daß es keine Entscheidung im Ausschuß gegen den Spielplatz Reckenthal gab, sondern daß es darum ging, den Standort und die Kosten festzulegen. In Kürze wird eine Ortsbesichtigung noch durchgeführt werden. Wenn die 9.000,-- DM nicht ausreichen würden, so bestehe immer noch die Möglichkeit, die Mittel bereitzustellen.

Ratsmitglied Straub (CDU) stimmt dieser Verfahrensweise zu.

Ratsmitglied Manns (CDU) sagt zu dem Gemeindezentrum Horressen, daß sicher­lich ein Zentrum im Ortskern wünschenswert, aber nicht zu praktizieren gewesen sei. Der Standort und die Kostenhöhe für den Spielplatz Reckenthal müßten überprüft werden.^

Ratsmitglied Teves (FWG) merkt bezüglich des Baues der Minigolfanlage an, daß für den Bereich "Quendelberg" ein Gesamtkonzept erarbeitet werden sollte Er vermißt bei dem Bau der Parkgarage die Einnahmen.

Oberamtsrat Merz erklärt dazu, daß die Sanierung über ein gesondertes Konto (Treuhandkonto) erfolgt. Im Haushaltsplan der Stadt seien nur die Mittel veranschlagt, die die Stadt trägt. Die Landes- und Bundeszuschüsse sind in den jeweiligen Haushalten veranschlagt.

Ratsmitglied Trumm spricht sich dafür aus, daß der Spielplatz Reckenthal an der Stelle gebaut werden sollte, an dem er in der jetzigen Planung, auch nach Absprache mit den Bürgern vorgesehen sei.

Ratsmitglied Kram (CDU) stellt klar, daß die Minigolfanlage nicht am Bach gebaut werden soll, sondern oberhalb des Wäldchens am Judenfriedhof. Die Kosten/Folgekosten seien im Vergleich zur Nutzung der Anlage "Quendelberg" zu hoch. Hier soll eine Ergänzung und Attraktivierung der Freizeitanlage erfolgen.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken beantwortet nun die Frage von Ratsmitglied Widner (SPD) bezüglich der Beteiligung des Kreises an den Kosten für den Parkplatz im Schulzentrum. Der Kreis habe noch keine schriftliche Erklärung abgegeben. Der Baubeginn erfolge aber erst dann, wenn eine Zusicherung des Kreises vorliege. Außerdem werde die Maßnahme noch im Ausschuß beraten.