Akte 
Sitzung 25. September 1980
Entstehung
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Punkt 11/16: Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen

a) Ratsmitglied Schwind (CDU) macht auf folgendes aufmerksam:

1. In der Veilchenstraße im Stadtteil Eschelbach in Höhe des Anwesens Altmann (Nähe Sportplatz) nimmt die Fahrbahnentwässerung die Oberflächenwässer nicht auf. Es ist im dortigen Bereich bereits zu Straßenaufbrüchen gekommen. Die Verwaltung wird beauftragt, die notwendigen Maßnahmen einzuleiten.

2. An den Leiter des Straßenbauamtes Diez, Ltd. Baudirektor Wagner, richtet Ratsmitglied Schwind die Bitte, sich dafür zu verwenden, daß der Bürgersteig ' zwischen dem Stadtkern und dem Stadtteil Eschelbach entlang derL313 in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzt wird. Ratsmitglied Schwind macht darauf aufmerksam, daß der Bürgersteig in Teilbereichen nur eine Breite von 80 cm hat.

Ltd. Baudirektor Wagner weist auf die Schwierigkeiten bei der Anlegung des Bürgersteiges hin, die ihre Ursache in dem Gefälle der angrenzenden Grund­stücke haben. Die Maßnahme sei - so Wagner - nicht vor 1982 finanzierbar.

Bürgermeister Mangels sagt zu, die Verwaltung werde sich an das Straßenbauamt in Diez wenden mit der Bitte um Stellungnahme, ob, wann und wie der Bürgersteig in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzt werden könne.

b) Bürgermeister Mangels verliest den Antrag der CDU-Fraktion auf Auftragsvergabe für die Planung der Fußgängerzone in der Stadt Montabaur (Kirchstr., Großer und Kleiner Markt). Er verweist darauf, daß dieser Punkt nach ständiger Praxis zu­nächst im Haupt- und Finanz- und Bauausschuß behandelt werden solle und dann auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Stadtrates kommt.

Punkt 11/17: Aussprache über eine Fußgängerzone im Stadtkern von Montabaur

- Gesprächsteilnehmer Ltd. Baudirektor Wagner vom Straßenbauamt Diez -

Zu diesem Punkt begrüßt Bürgermeister Mangels den Leiter des Straßenbauamtes Diez, Ltd. Baudirektor Wagner.

Eingangs berichtet Bürgermeister Mangels von positiven Reaktionen, die in jüngster Zeit auf die Planung der Fußgängerzone zu verzeichnen sind. Er verweist auf eine schriftliche Stellungnahme des Hausfrauenbundes.

Der Vorsitzende erinnert an das Gutachten von Prof. Leibbrand, dem vom Stadtrat der Auftrag erteilt wurde, Untersuchungen über den ruhenden und fließenden Verkehr im Stadtgebiet von Montabaur abzustellen. Diese Untersuchungen des Verkehrsplaners beinhalten auch Empfehlungen für die Stadt zur Regelung ihrer Verkehrsverhältnisse, die zum Schluß in einer Prioritätenliste zusammengefaßt sind. Mit Ausnahme des von Prof. Leibbrand vorgeschlagenen Ausbaues der Alleestraße zu einer vierspurigen Fahrbahn, habe der Stadtrat die Vorstellungen von Prof. Leibbrand akzeptiert.

In der Prioritätenliste sei auch die Planung der Fußgängerzone enthalten.

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