Akte 
Sitzung 25. September 1980
Entstehung
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1. Ratsmitglied Widner (SPD) begründet den Antrag seiner Fraktion. Er verweist auf die Unfallgefahr im dortigen Bereich. Das Verkehrsaufkommen habe durch die erhöhten Schülerzahlen (nicht zuletzt Infolge der Einrichtung des Berufs­bildungszentrums) stark zugenommen.

Die Stellungnahme der Kreisverwaltung, wonach sich eine Fußgängerunterführung in zumutbarer Nähe befinde (Ecke Fürstenweg/Albertstraße) bezeichnet Ratsmitglied Widner als total unbefriedigend.

2. Für die CDU-Fraktion erklärt Ratsmitglied Schwind, seine Fraktion begrüße den Antrag der SPD-Fraktion. Man sollte dessen Formulierung jedoch insofern modifi­zieren, als der Fußgängerüberweg nicht direkt im Kreuzungsbereich angelegt werden soll, sondern etwas in Richtung Stadt versetzt.

3. Ratsmitglied Rossbach (FWG) fordert für seine Fraktion eine "generelle Ampehnlage".

4. Bürgermeister Mangels ist der Auffassung, daß sich alle diese Anträge unter den Wortlaut des SPD-Antrages subsumieren lassen. Er verstehe den Antrag als Auftrag an die Verwaltung, nach sinnvollen Möglichkeiten zu suchen.

5. Ratsmitglied Schweizer (FWG) regt an, das Ortseingangsschild in Richtung Eigendorf zu versetzen, um die Kraftfahrer früher zu einer Herabsetzung der Geschwindigkeit zu zwingen.

Im Laufe des Tagesordnungspunktes 17 erklärt später Ltd. Baudirektor Wagner, eine Versetzung des Schildes sei nicht möglich.

6. Der Stadtrat faßt mit 25 Ja-Stimmen und 1 Stimmenthaltung folgenden Beschluß:

Die Verwaltung wird beauftragt, Maßnahmen zu ergreifen und alle nötigen Verhand­lungen zu führen, um eine Möglichkeit zur sicheren über- oder Unterquerung der Elgendorfer Str. (K 150) auf der Höhe der Weserstr. und der Von-Bodelschwingh-Str. zu erreichen. Der Stadtrat soll über die Tätigkeit der Verwaltung in öffentlicher Sitzung informiert werden.

Punkt 11/7: - Vorlage Nr. 137 - Anlage Nr. 7

Beratung und Beschlußfassung über den Hauungs- und Kulturplan der Stadt Montabaur sowie den Sonderplan über Maßnahmen des Naturparks Nassau für das Forstwirtschaftsjahr 1981

1. Ratsmitglied Dr. Hütte berichtet, im Jahr 1979 sei im Stadtwald ein Überschuß von 72 800, DM erwirtschaftet worden. Er erklärt, der im Hauungs- und Kultur­plan ausgewiesene Überschuß von 37 600, DM sei als Mindestergebnis zu verstehen.

2. Der Stadtrat faßt mit 26 Ja-Stimmen folgenden Beschluß:

Der Stadtrat genehmigt den Hauungs- und Kulturplan und den Sonderplan über Maßnahmen im Bereich des Naturparks Nassau für das Forstwirtschaftsjahr 1981 in der vorliegenden Form.

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